Wenig dominiert unser menschliches Leben mehr als die Zeit. Sie treibt uns im Sekundentakt vor sich her, gleichzeitig lähmt sie uns. Die beiden Künstler Michaela Berning-Tournier und Thomas Schmitt-Schech nähern sich auf jeweils eigene Weise diesem schillernden, nicht fassbaren Begriff. Während Michaela Berning –Tournier eine Installation erarbeitet hat, die die Zeit erlebbar macht, stellt Thomas Schmitt-Schech Fotografien aus, die den Aspekt der Vergänglichkeit sowie der Zeitlosigkeit berühren.

Die Vernissage war am 24. Juli um 19 Uhr. Die weiteren Öffnungszeiten sind Do/Fr 15-18 und Sa/So 11-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der bekannte Lübecker Fotograf Thomas Radbruch widmet sich in seiner neuen Ausstellung dem Thema „Letzter Hafen“. Sein Hintergrund ist das folgenschwere Ereignis, dass Kolumbus in einem kleinen andalusischen Hafen seine letzte Entdeckungsreise startete... Auf diesen Ort beziehen sich seine Fotografien.

Zu diesen gesellen sich handgefertigte Gitarren, die Sinisa Becanovic und Nikolai Seidel präsentieren. "Unsere Leidenschaft sind handgemachte Gitarren. Als Musiker weiß ich, dass eine Gitarre einfach funktionieren, gut klingen und in ihrem ergonomischen Design die Anforderungen des Spielers erfüllen muss. Wenn ich eine Gitarre baue, versuche ich immer genau den Punkt der exakten Ausgewogenheit zu treffen....Wenn ihr die Zeit habt empfehlen wir euch NICHT, eins unserer Instrumente zu kaufen, sondern euer eigenes zu bauen. Wir bieten Gitarrenbau-Workshops an!"

Zur Vernissage am Freitag, den 20.8. um 19 Uhr in der Wallstr. 3-5 liest Peter Fischer passend aus dem Werk von Ernest Hemingway „Der alte Mann und das Meer“. Die weiteren Öffnungszeiten sind Do/Fr 15-18 und Sa/So 11-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die ausstellungsfreien Monate hat Defacto intensiv genutzt: 18 neue und wunderbar stabile Garagentüren aus Lärchenholz auf der Holstentorseite sind von M. Krieger einzeln eingepasst und angebaut worden. Von den sechs Ateliers dieser Seite sind drei schon ausgebaut  und in  Betrieb:  Hinter filigranen türflügelhohen Gitterfenstern, die Jürgen Gatzke baute, mit denen je eine Tür der ehemaligen Garagen ausgestattet wurde, sind für die neugierigen Touristen schon vom Holstentor zu sehen eine Kunstdrechselei, ein Bandprobenraum, eine Damaszenermesserschmiede und, noch im Bau, das Atelier einer Malerin.

Die Kunsttankstelle entkernte  ihre Ausstellungshalle, die einen neuen und hochwassersicheren Estrich sowie eine neue und für den Kunstbetrieb ausgelegte Küche mit Tresen und gemütlichem Ambiente erhält. Im Garagenhof entwickelten sich die  kleineren Einzelgaragen zu  Ateliers mit besonderem Charme. „Viele dieser für den Verein überaus hilfreichen Erneuerungen und Verbesserungen wären ohne die Hilfe der Possehl- Stiftung nicht möglich gewesen“  freut sich Peter Fischer, der 1. Vorsitzende des Vereins, „Wir werden unter welcher Coronabeschränkung auch immer, in der Kunsttankstelle zeigen, dass wir künstlerisch ein besonderer Standort sind.“

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