Antje Stehn verarbeitet in ihren Werken Naturmaterial zu Buchobjekten und Kleidern. Die Künstlerin interessiert sich für die  verschiedenen Formen von Haut: Federn, Dornen, Fell, Baumrinde oder Schuppen. Tragen wir unsere Kleidung oder leben wir in ihr? Ist sie Schutz unserer Subjektivität oder  Ausdruck unserer Innerlichkeit? Antje Stehn lebt und arbeitet als bildende Künstlerin und Dichterin in Norditalien. Ihre Arbeiten sind eine Einladung zu Fragen hinsichtlich Kontakt und Grenze.

Hasan Hüseyin Beydil wurde 1970 in Ankara geboren. Er ist Maler, Karikaturist, Schriftsteller, Verleger, Fotograf, Regisseur, Ingenieur und arbeitet aktuell als bildender Künstler, Dichter und Wissenschaftler. Bei all dem ist er immer mit Arbeitern, Arbeitslosen und Studenten verbunden und engagiert sich solidarisch und politisch. Er hat zwei Bücher veröffentlicht und ist Leiter einer türkischen Wissenschafts- und Kunstzeitschrift.

Die Vernissage findet statt am Dienstag, den 16.10. um 19 Uhr. Die Ausstellung ist dann geöffnet bis zum 24.10., jeweils Do./Fr. 14 - 18 Uhr und Sa./So. 11 - 16 Uhr.

 


Die Songs von byebye packen jeden, der auch nur einen Funken Rhythmus im Blut hat. Die beiden Gitarristen haben ihren eigenen Groove, der einen fesselt, bis man an den deutschen Texten kleben bleibt. byebye steht für das Lebensgefühl ihrer Generation – das Duo genießt, elektrisiert, kritisiert und nimmt sich selbst aufs Korn.   

Das letzte Album wurde 2016 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Mittlerweile sind die Leipziger Jungs längst mehr als ein Geheimtipp: Bei über 200 privaten Konzerten in 40 deutschen Städten hat byebye sein Publikum gefunden. In der deutschlandweiten Song-Slam-Szene und in Musik-Wettbewerben hat das Duo über 20 Publikums- und Jurypreise abgeräumt und spielt nun seine 6. deutschlandweite Club-Konzert-Tour mit Songs vom aktuellen Album, von ihrem Debütalbum und mit neuen, bisher unveröffentlichten Liedern.

 

Weiteres zu dem Duo ist auf ihrer Website zu finden.

 

Einlass 19 Uhr, Showstart 20:00 Uhr. Eintritt für Schüler/Studenten € 10 , sonst € 13. Der Vorverkauf läuft schon hier.

 

Zu sehen sind großformatige Fine Art Prints von Lübecker Stadtansichten. Die Fotos zeigen nicht  die farbenfrohen, backsteinigen Blümchenhinterhöfe, sondern die andere Seite, den rauhen Charme dieser kleinen Großstadt, bei der manchmal durch die spezielle Inszenierung ein kleines New York Feeling entsteht. Es liegt der Schwerpunkt auf oft unbeachteten, verlassenen Ecken in Lübeck.

Schönwald: "Beispielsweise das Foto vor den Supermärkten in der Moislinger Allee, dieser Augenblick an diesem eigentlich alltäglichen Ort hatte für mich etwas Merkwürdiges, Mystisches. Es kann an dem Licht gelegen haben, oder an den Wolken oder an meiner dehydrierten Unterzuckerung. Ich hatte den Eindruck nicht mehr in Lübeck zu sein, sondern in Tulsa, Oklahoma, mitten im Film „Rumble Fish“ von Francis Ford Coppola von 1983."

Die Vernissage ist am 26.10.2018 um 20:00 Uhr. Die Ausstellung ist bis zum 10.11. jeden Tag von 17 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei

Die Einstellungen und Bildausschnitte in dem Film „Rumble Fish“ sind unerreicht und unbeschreiblich! Und wie Matt Dillon in der Blüte seiner testosteronüberfluteten Jugend und Nicolas Cage sich in Schwarzweiss und Cinemascope vor schnell dahinziehenden Wolken anzicken, muss man gesehen haben, bevor man den Löffel abgibt. Ich versuche mein Gefühl beim Anblick bestimmter Orte in die Kamera zu übertragen und dann auf die Fotos, jeder Fotograf versucht das wohl, und mein Gefühl ist eben sehr von solchen modernen Film Noir Klassikern geprägt."

Seit 2015 erscheint der Fotokalender "Lost in Lübeck" mit ausgewählten Lübeck-Fotos des jeweiligen Jahres, zu beziehen auf  www.atelier-roststaette.de.  Auch erhältlich in größeren Lübecker Buchläden.

Tina Schönwald: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / www.atelier-roststaette.de / www.lostinluebeck.de

 

Im Rahmen der Fotoausstellung  von Tina Schönwald findet am 27.10.2018 ein Konzert der Newcomerband "Disgusting Beauty" statt, einer hypnotisierende Psych-Rock-Band aus Berlin.

Disgusting Beauty sind DIE brilliante Multikulti Newcomerband aus Berlin mit hypnotisch-düster-lasziv treibendem Großstadtsound. Selten fiel mir die Beschreibung einer Band so schwer! Angenommen, ich hätte in den 80ern zwischen Christian Death, Fad Gadget und Disgusting Beauty wählen müssen, ich hätte mich für Disgusting Beauty entschieden. Wenn die Entscheidung zwischen Joy Division und Disgusting Beauty hätte fallen sollen, wärs mir schon schwerer gefallen. Und wenn Bauhaus und Bowie ins Spiel gekommen wären, die eigentlich unantastbar sind, hätte ich selbst diese Platten für ein Weilchen nach hinten gestellt.

Des weiteren gesellen sich zum Sound dieser bemerkenswerten Band eine Prise Iggy Pop, eine Ecke Deep Purple und eine Handvoll Lenny Kravitz, und das auf so eine frische Art und Weise, die nur 2018 entstehen kann. Ich weiss, dass diese Vergleiche eigentlich frevelhaft sind, aber ich bin gerade völlig geflasht von dieser Band. Disgusting Beauty wäre jedenfalls meine Musik gewesen, als ich Mitte der 80er schwarzmantelig und friedhofmoderhaarig durch Lübeck und Berlin schlich. Ich wär auf deren Konzerte gepilgert und hätte wahrscheinlich in den ganz großen Hallen still und autistisch die kreischenden Mädels neben mir ertragen und diese Band genossen: DISGUSTING BEAUTY! https://www.youtube.com/user/franet/videos.

(Text: Tina Schönwald)

Beginn 20:00 Uhr, Eintritt 8 Euro, nur Abendkasse, Einlass 19:30

Kunst: Wer hier nur an Bilder und Skulpturen denkt, für hunderte oder tausende oder noch mehr €, liegt falsch. Kunst soll unabhängig sein von Größe, Gestaltung und Preis! Und Kunst soll nicht nur auf Ausstellungen in Museen und zu festen Uhrzeiten sichtbar und zu hohen Preisen käuflich  sein. Die Lösung: der Kunstautomat! Seit dem 24.03. gibt es ihn in der Wallstraße 3-5, außen an der Kunsttankstelle. 

4  € kostet es, aus dem Automaten eine zigarettengroße Schachtel zu ziehen. Enthalten sind Arbeiten von Defacto-Mitgliedern und anderen, auch überregionalen Künstlern, zusammen mit einem Beipackzettel.

Erfunden wurden die Kunstautomaten schon vor mehreren Jahrzehnten, und sie haben es schon auf eine Documenta geschafft. „Kunstautomaten entstanden aus der Überlegung heraus, wie wir eine neue Schnittstelle zwischen Künstlern und Kunstinteressierten schaffen können“, schreiben die Erbauer des Lübecker Automaten, und „unser Ziel ist es, durch den Kunstautomaten die Kunst wieder in unser tägliches Lebensumfeld zu bringen“.

Bekannte und weniger bekannte Künstler stellen Unikate oder Kleinstauflagen von Kunstwerken her, welche in eine Schachtel in Zigarettenpackungsgröße passen. Bilder, Plastiken, Keramiken können das sein. Deutschlandweit  gibt es schon viele Kunstautomaten. Hergestellt und angebracht wurde der Lübecker Automat von Andreas Petzke vom Kunsthaus Oschersleben, die Aufstellung hat Inken Kramp vermittelt.

Wenn sie mal in der Gegend sind: Schauen Sie ihn sich an und lassen Sie sich überraschen!

Zu den Kunstautomaten gibt es auch einen 2 1/2 minütigen Film auf ZDF Heute plus