Die Temperaturen gehen nach unten, aber nicht die Stimmung. Drunken Angel wollen mit diesem Konzert die Seelen erwärmen. Bei dieser Musik verweben sich Americana, Blues, Appalachian Folk, Cajun, Country Soul und 70er-Underground zu einer faszinierenden musikalischen Melange. Eintritt € 8,--, Tickets an der Abenkasse.

Die Sound-ästhetische Klammer bildet die Instrumentierung der Songs durch Tilo Strauß' countryesquem Slidespiel auf seiner Weissenborn-Gitarre und Frank Högners individueller Gitarrenpicking-Technik, sowie dem ausdrucksstarken Gesang von Strauß und Högner. Ergänzend kommen Harmonium, Banjo, Mandoline und anderes Instrumentarium zum Einsatz. Beim aktuellen Programm treffen Eigenkompositionen auf schon bestehende Musikkleinode, die im neuen Arrangement noch einmal den speziellen „Drunken Angel“-Touch erhalten.

 

Die schon in den früheren Jahren sehr beliebte Winterreihe startete im Dezember 1999 im Theater Partout, wurde dann traditionell bis 2014 in der Königstraße fortgesetzt und erfährt nun seine Wiederaufnahme im Defacto-Rahmen.

 

Entfliehen Sie für zwei stimmungsvolle Stunden der Dezember-Hektik, träumen Sie sich mit uns in glitzernde Landschaften, wo funkelnde Eisblumen an den Fensterscheiben blühen! Dagmar Laurens, Ehrenmitglied des Lübecker Theaters, und Uli Sandau vom Theater Partout haben die schönsten für Sie ausgesucht, kleine filigrane Kostbarkeiten in Wort und Ton.

 

Genießen Sie bei heißen Getränken, einem guten Tröpfchen und kleinen Köstlichkeiten diesen besonderen Verwöhn-Nachmittag! Und da die Adventszeit nun mal von der Vorfreude und der Spannung lebt, so soll das genaue Programm noch nicht verraten werden - aber Sie können sicher sein, dass für jeden etwas dabei ist.

 

Karten zu 8/10 € gibt es an der Abendkasse.

 

 
Nach der gemeinsamen Ausstellung 2010 zupfen Uta Bettels, Keramikerin und Dozentin der Kunstschule Lübeck, und Uta Nevermann, Musikpädagogin, erneut an den Schlüssel- und Wucherblumen der Wahrnehmung. Der einen dient das Medium der Installation, der anderen das der Sprache. Alles beginnt mit einem Kopfschütteln über die Einsicht, dass die Vorstadtstraße sich auf einmal nach Zuhause anfühlt. Wie konnte es soweit kommen? Es ist uns so dermaßen zugewachsen, da braucht man schon einen Hochsitz, um wieder den Überblick zu bekommen. Mal sehen, wie wir uns da unten so machen. Und wer da noch so wächst.
 

 Zu unserer Ausstellungseröffnung bei Gedichten und elektronischen Klängen -  Installationen aus Keramik, Weidenstangen, Kanadische Goldrute, Japanischer Staudenknöterich u.a. kombiniert mit Kabeln, Video, Hochsitz, Tipi und Co. - am 18. 10. 2017 um 18:00 Uhr laden wir ein. Vom 19. bis 28. 10. ist die Ausstellung mittwochs bis sonntags von 10:00 bis 12:00 und von 15:00 bis 18:00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Die Finissage wird am Samstag, den 28.10., um 15:30 Uhr statt finden, im Rahmen eines Lesecafés, mit Gedichten von Uta Nevermann. Auch hierzu herzliche Einladung!
Wir sammeln und bewahren, horten und bunkern, ernten Kartoffeln und andere Neophyten, halten Bienen und Hühner, brauen unseren Lebertran. In den Falten der weichgespülten Decken läuft alles Mögliche auf, wir kuscheln uns hinein, verscheuchen die geleasten Vögel und hören den Tatsachen beim Wachsen zu. Blinzeln zur Raketenbasis im Garten rüber. Hinter uns optimiert sich das Laufband selbst.
 

War diese Abstellkammer gestern auch schon da? Und so voll? Wohnt dieser Nachbar nicht auf der anderen Seite? Wem bekommt unsere Post? Ist die DIY-Freakwave der Tod politischer Anteilnahme und Teilhabe? Immerhin stickte Anita rote Blumen, und nach wie vor ist der Mond ein Objekt, nicht ausschließlich lunatisch. Oder scheint der nur so - am anderen Ende der gefühlten Gewiss- und Sicherheit?

 

Hierzu schrieben am 22.10. die Lübecker Nachrichten

Hier noch Aufnahmen von der Vernissage:

 

hier oder im Menu rechts oben