Des Vereins " Defacto Art e.V." in der Fassung vom 09.10.08

Präambel

Die Satzung regelt für den Krisenfall die Kompetenzen und Verfahrensweisen.

Für die eigentliche künstlerische Arbeit in der Ateliergemeinschaft ist der Verein weder Grundlage noch Rahmen. Ziel des Vereins ist die Förderung der europäischen, künstlerischen Kommunikation, der Kunst- und Kulturaktivitäten, des Austausches zwischen den Ost- und westeuropäischen Künstlern im Sinne der Völkerverständigung.

Diese Zwecke sollen insbesondere durch die Begegnung, Konfrontation, die Zusammenarbeit und Weiterentwicklung der europäischen, künstlerischen Kommunikation in den Sparten Angewandte Kunst, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Filmkunst und Photographie erfüllt werden.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen "Defacto Art" und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz: Eingetragener Verein (e.V.).
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Lübeck.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung kultureller Zwecke, und zwar der Kunst, sowie die Förderung kultureller Betätigungen.

Der Zweck des Vereins wird verwirklicht durch

  • Durchführung von Kunstausstellungen, Symposien, Workshops und sonstige Veranstaltungen im Bereich der Kunst.
  • Bereitstellung von Räumlichkeiten für Künstler zum Zwecke der künstlerischen Betätigung.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützliche Zwecke, i. S. d. Abschnitts steuerbegünstigter Zwecke AO. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die Satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder in ihrer Eigenschaft als Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglieder des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die seine Ziele unterstützt.
  2. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter. Gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrags durch den Vorstand, kann der Antragsteller innerhalb von vier Wochen Beschwerde Einlegen, über die die nächste Mitgliederversammlung Beschluss fasst.
  3. Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen.
  4. Die Vereinsmitglieder sind zur Beitragszahlung verpflichtet und haben die Vereinssatzung und die Vereinsbeschlüsse zu beachten.
  5. Juristische Personen müssen mit dem Antrag auf Mitgliedschaft das Original oder die öffentlich beglaubigte Kopie des Beschlusses der satzungsgemäßen Beschlusskörperschaft beilegen, wodurch der Beitritt beschlossen worden ist.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, bzw. erlöschen der Rechtsfähigkeit, Austritt, Ausschluss eines Mitglieds oder Streichung der Mitgliedschaft. Bei juristischen Personen endet sie ferner durch Eröffnung des Konkurses oder Vergleichsverfahrens.
  2. Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber unter Wahrung einer Frist von einem Monat zum Schluss eines Kalenderjahres zu erklären.
  3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Satzung oder die Interessen des Vereins verstößt. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes oder durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Vor dem Beschluss ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Bei Ausschluss durch den Vorstand kann der Betroffene Beschwerde einlegen, über die die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.
  4. Eine Streichung der Mitgliedschaft ist durch Beschluss des Vorstands zulässig, wenn das Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung ist erst nach Ablauf von drei Monaten nach Absendung des zweiten Mahnschreibens, das einen Hinweis auf die Streichung zu erhalten hat, zulässig.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Der Vorstand ist berechtigt im Einzelfall von der Erhebung abzusehen, bzw. eine Minderung zu gewähren.

§ 7 Vereinsorgane

Die Vereinsorgane sind:

  1. Der Vorstand
  2. Die Mitgliederversammlung
  3. Der Kulturausschuss

§ 8 Vorstand

  1. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, vom Tag der Wahl angerechnet, gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsperiode des Ausgeschiedenen. Das durch Vorstandsbeschluss gewählte VS-Mitglied soll auf der nächsten Mitgliederversammlung bestätigt werden. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die natürliche Personen sind. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.
  2. Der Vorstand besteht aus:
    - der/ dem Vorsitzenden
    - dem ersten stellvertretenden Vorsitzenden
    - dem zweiten stellvertretenden Vorsitzenden
    - dem Schatzmeister
    - dem Protokollanten
    Der Vorstand besteht einschließlich des Vorsitzenden aus fünf Mitgliedern.
  3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten, unter denen sich der Vorsitzende oder einer der stellvertretenden Vorsitzenden befinden muss.
  4. Die Beschlüsse des Vorstands sind in der Niederschrift festzuhalten.
  5. Satzungsänderungen, die von Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.
  6. Die Verteilung seiner Geschäfte regelt der Vorstand. Er kann zur Führung der laufenden Geschäfte einen Geschäftsführer bestellen, der Vereinsmitglied sein muss. Der Geschäftsführer nimmt an den Vorstandssitzungen teil.
  7. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
  8. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist. Seine Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

     

§ 9 Mitgliederversammlung

  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als zwei fremde Stimmen vertreten. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet zweimal jährlich statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Viertel der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe vom Vorstand beantragt.
  3. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich einzuberufen. Gleichzeitig mit der Einberufung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufung gilt mit der Absendung des Einladungsschreibens als wirksam.
  4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen worden ist und so lange mehr als ein Drittel der Mitglieder anwesend sind.
  5. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Satzungsänderungen können nur mit einfacher Mehrheit beschlossen werden, wenn 2/3 aller Mitglieder anwesend sind und nur zulässig, wenn die zu ändernden Satzungsbestimmungen in der Einladung wörtlich angegeben worden sind. Ansonsten ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, ist der Antrag der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen innerhalb von vier Wochen erneut einer einzuberufenden Mitgliederversammlung vorzulegen. Diese ist unabhängig von der Zahl der repräsentativen Stimmen beschlussfähig. Darauf ist bei der Einladung zu erneuten Mitgliederversammlung hinzuweisen.
  6. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift, die vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist, aufzunehmen.
  7. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.

§ 10 Kulturausschuss für Ausstellungen

  1. Der Ausschuss wird von der Mitgliederversammlung für ein Jahr gewählt.
  2. Der Ausschuss setzt sich aus mindestens drei, fünf und höchstens sieben Mitgliedern zusammen. Es soll mindestens ein Vorstandsmitglied dem Ausschuss angehören.
  3. Der Ausschuss fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
  4. Aufgaben des Ausschusses:
    - Annahme von Anträgen für Kulturveranstaltungen in der Galerie
    - Sichtung von künstlerischen Arbeiten
    - Entscheidung über Anträge der Bewerbungen
  5. Ein Antrag kann formlos gestellt werden.
  6. Dem Vorstand ist über die Entscheidung des Ausschusses Bericht zu erstatten.

§ 11 Kassenprüfung

  1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren die Kassenprüfer. Diese dürfen nicht Vorstandsmitglieder sein. Eine Wiederwahl ist zulässig.
  2. Über die Anzahl der Kassenprüfer entscheidet die Mitgliederversammlung.
  3. Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.
  4. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorstandes.

§ 12 Auflösung und Vermögensverwendung

  1. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Stimmenmehrheit von 2/3 der erschienenen Mitgliedern aufgelöst werden. Voraussetzung ist, dass auf diesen Tagesordnungspunkt in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen worden ist.
  2. Bei der Auflösung des Vereins oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall Steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen für kulturelle Zwecke im Sinne dieser Vereinssatzung zu verwenden.
  3. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
  4. Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen.

§ 13 Inkrafttreten der Satzung

  1. Diese Satzung tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

Lübeck, den 15.Dezember 2005