Josef Zoltan Farkas ist ein vielseitiger Künstler. 1938 wurde er in Siebenbürgen, damals Ungarn, geboren. Er studierte Bildhauerei in Rumänien. Nach einer Tätigkeit als Kunstlehrer zog er 1981 nach Deutschland und war Dozent an der Werkkunstschule Lübeck. Jetzt arbeitet er als freischaffender Künstler und Restaurator, auch mit Aufträgen im öffentlichen Raum, im In- und Ausland. Seine Plastiken wurden in Norddeutschland, der Schweiz, in Schweden, Estland, Italien und Ungarn ausgestellt. Insbesondere das Material Holz hat es ihm angetan. Er lebt  weiterhin in Lübeck. In der Kunsttankstelle zeigt er jetzt eine Reihe seiner Skulpturen und Gemälde.

Über die Ausstellung berichteten auch die Lübecker Nachrichten.

Die Vernissage findet am 12.05. um 19.00 Uhr statt. Die weiteren Öffnungszeiten bis  Freitag 25.05. sind Do/Fr 15 – 18, Sa/So 11-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

'Unser Lübeck' schreibt dazu: "Kunst dort erleben, wo sie entsteht: Zum sechsten Mal öffnen Lübecker Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliertüren an einem Wochenende für interessierte Besucher. Hereinspaziert und den Künstlern in ihrer Arbeitsatmosphäre über die Schulter blicken!

Am 26. und 27. Mai können die Gäste Atelierluft schnuppern und mit den Malern, Zeichnern und Bildhauern direkt an ihren Arbeitsplätzen ins Gespräch kommen und Fragen stellen. Von 12 bis 18 Uhr sind die Ateliers geöffnet. Unterschiedlichste Arbeitsraumsituationen können begangen und entdeckt werden: Von der großzügigen Ateliersituation in einer Jahrhundertwende-Villa oder der verwinkelten Raumsituation in einem kleinen Altstadthaus bis zum Ausstellungs- und Arbeitsraum in umgestalteter Lagerhalle im Hinterhof." In der Kunsttankstelle werden mindestens 6 Defacto-Mitglieder Arbeiten zeigen: ein Fotostudio, Bildhauerei, Bilder!

An das Faltblatt der Gemeinschaft Lübecker Künstler mit den Adressen der 19 Teilnehmer, Beschreibungen und einem Lageplan gelangen Sie hier.

Klaus Karstedt hatte seine Ausbildung an der Muthesius-Hochschule Kiel erhalten. Seit 1968 arbeitet er freiberuflich als Grafik- und Fotodesigner in Lübeck. In den letzten Jahren gilt sein Interesse immer mehr der freien künstlerischen Arbeit  (Grafik, Computergrafik, Malerei und Fotografie). Seine Abstraktionen verzichten nicht vollständig auf jeglichen Gegenstandsbezug, aber sie verdichten oder verfremden Objekte und Räume.

Klaus-Gunther Wiese entdeckte seine Liebe zur Malerei Ende der siebziger Jahre und befasste sich intensiv mit der Aquarellmalerei. Landschaftsbilder und Stillleben waren die Hauptthemen. Letztendlich war für ihn der impressionistische Stil maßgebend.

In der Kunsttankstelle zeigen beide nun eine Reihe ihrer Arbeiten. Die Vernissage ist am 26.05. um 19 Uhr mit einer Einführung durch Thomas Willam. Die Ausstellung endet am 10.06.2018. Die Öffnungszeiten sind Do/Fr 14 -17 Uhr und Sa/So 11 - 16 Uhr.

Klaus Karstedt, Jahrgang 1940, studierte an der Muthesius-Schule in Kiel und war Meisterschüler von Prof. Hermann Bentele. Weiterbildung in den klassischen Maltechniken und Arbeit als Restaurator. Seit 1968 arbeitet der Dipl.-Designer freiberuflich als Grafik- und Fotodesigner in Lübeck. In den letzten Jahren gilt sein Interesse immer mehr der freien künstlerischen Arbeit  (Grafik, Computergrafik, Malerei und Fotografie). Die hier gezeigten Abstraktionen verzichten nicht vollständig auf jeglichen Gegenstandsbezug, sie verdichten oder verfremden Objekte und Räume. Der Verzicht auf eine konsequent ungegenständliche Abstraktion gibt auch dem Betrachter Spielraum für die eigene Fantasie.

Klaus-Gunther Wiese, geb. 1943, entdeckte seine Liebe zur Malerei Ende der siebziger Jahre und befasste sich intensiv mit der Aquarellmalerei. Landschaftsbilder und Stillleben waren die Hauptthemen. Er probierte unterschiedliche Stilarten aus, letztendlich war der impressionistische Stil für ihn maßgebend. In der Landschaftsmalerei ist es insbesondere der englische Maler Alfred Sisley (1839 - 1899), der mit seinen - teilweise sehr "ruhigen" - Bildern sein Vorbild wurde, wie überhaupt die Impressionisten die Grundlage seiner Malerei sind. Seit 2000 malt er vermehrt mit Acryl, hier vor allem abstrakte Bilder. Diese Malen empfindet er als besonders spannend. Das Abstrakte ist ihm genauso wichtig wie gegenständliches Malen. Ausstellungen hatte er in Landshut, Bremen und Lübeck.

Thai Lüdi, Maler und Zeichner, lebt und arbeitet seit über 10 Jahren in Lübeck. In diesem Zeitraum sind zwei wesentliche Werkzyklen entstanden:  Porträts von Menschen aus der Punk-Subkultur der 80er Jahre, zu denen der Künstler in persönlicher Beziehung stand, so dass die Bilder einen privaten Blick zeigen. Außerdem werden Zeichnungen und Malereien gezeigt, in denen ihrer ursprünglichen Realität enthobene Figuren dargestellt sind, die in ihrer Situation und Handlung uneindeutig bleiben. Im Fokus steht aber immer der Mensch. 

Thai Lüdi hat diverse Gruppen- und Einzelausstellungen vor allem im Kontext der Gemeinschaft Lübecker Künstler, der AUGE Segeberg und des Defacto Art bestritten - Zeit für einen Rückblick auf einen Schaffenszeitraum, in dem zwei wesentliche Werkzyklen entstanden sind. Im Fokus der Arbeiten steht immer der Mensch, mal portraitiert, mal psychologisch oder philosophisch betrachtet. Der eine Zyklus portraitiert Menschen aus der Punk-Subkultur der 80er Jahre, die zum Künstler in persönlicher Beziehung standen und daher einen privaten Blick zeigen. Darüber hinaus repräsentieren sie aber auch ikonographisch eine Jugendkultur, die bestehende Werte und Normen radikal in Frage stellt.

Der andere Zyklus zeigt Zeichnungen und Malereien, in denen dekontextualisierte, ihrer ursprünglichen Realität enthobene Figuren dargestellt werden, welche in ihrer Situation und Handlung uneindeutig bleiben. Hierdurch wird der Betrachter zur Neuformulierung der die Figur umgebenden Szenerie angeregt und somit in den Schaffensprozess einbezogen.

 

Darüber hinaus wird eine Reflexion des künstlerischen Werdegangs in Form von Ausstellungsplakaten präsentiert.

 

Zu der Aussstellung erschien am 03.05.2018 ein Artikel in den Lübecker Nachrichten.
 

 

Kunst: Wer hier nur an Bilder und Skulpturen denkt, für hunderte oder tausende oder noch mehr €, liegt falsch. Kunst soll unabhängig sein von Größe, Gestaltung und Preis! Und Kunst soll nicht nur auf Ausstellungen in Museen und zu festen Uhrzeiten sichtbar und zu hohen Preisen käuflich  sein. Die Lösung: der Kunstautomat! Seit dem 24.03. gibt es ihn in der Wallstraße 3-5, außen an der Kunsttankstelle. 

4  € kostet es, aus dem Automaten eine zigarettengroße Schachtel zu ziehen. Enthalten sind Arbeiten von Defacto-Mitgliedern und anderen, auch überregionalen Künstlern, zusammen mit einem Beipackzettel.

Erfunden wurden die Kunstautomaten schon vor mehreren Jahrzehnten, und sie haben es schon auf eine Documenta geschafft. „Kunstautomaten entstanden aus der Überlegung heraus, wie wir eine neue Schnittstelle zwischen Künstlern und Kunstinteressierten schaffen können“, schreiben die Erbauer des Lübecker Automaten, und „unser Ziel ist es, durch den Kunstautomaten die Kunst wieder in unser tägliches Lebensumfeld zu bringen“.

Bekannte und weniger bekannte Künstler stellen Unikate oder Kleinstauflagen von Kunstwerken her, welche in eine Schachtel in Zigarettenpackungsgröße passen. Bilder, Plastiken, Keramiken können das sein. Deutschlandweit  gibt es schon viele Kunstautomaten. Hergestellt und angebracht wurde der Lübecker Automat von Andreas Petzke vom Kunsthaus Oschersleben, die Aufstellung hat Inken Kramp vermittelt.

Wenn sie mal in der Gegend sind: Schauen Sie ihn sich an und lassen Sie sich überraschen!

Zu den Kunstautomaten gibt es auch einen 2 1/2 minütigen Film auf ZDF Heute plus