Seit Jahren steht die 1936 südlich des Holstentors gebaute und später erweiterte Tankstelle leer und verfällt  (siehe "Das Gebäude"). Eine weitere Nutzung war bisher schwer vorstellbar; die Alternative wäre aber nur ein Abriss des inzwischen historischen Ensembles. Im Februar 2015 entschied die Lübecker Bürgerschaft, dem Kunstverein Defacto Art zu ermöglichen, in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung das Gelände bzw. die Gebäude als einen Atelier- und Galeriestandort zu entwickeln.

Diese Chance will der Verein engagiert nutzen. Die Pläne gehen in Richtung von 12-14 Künstlerateliers, einer Ausstellungs- und Veranstaltungshalle mit einer angrenzenden Freifläche (z. B. für einen "Skulpturengarten") und einem kleinen Café für Besucher (siehe "Das Vorhaben").

Darüber hinaus wäre der Gewinn für die Stadt

  • die Verschönerung des Geländes an diesem städtebaulich wesentlichen Ort,
  • die Erhaltung eines schönen Stücks von Industriearchitektur, 
  • ein neuer öffentlicher Weg entlang der Obertrave,
  • die Entstehung eines für Lübeck einzigartigen Kunstzentrums,
  • ein neuer Baustein in einem Kunst- und Kulturgürtel, von der Musikhochschule bis zur der Kulturwerft Gollan.

Die Gebäude befinden sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Trotzdem lassen sich in der ehemaligen Fahrzeughalle und auf den Freiflächen schon Veranstaltungen durchführen (s. "Aktuelles" und das Archiv der Veranstaltungen). Auf unsere Bauvoranfrage zum Umbau der Garagen zu Ateliers und eine Erweiterung der Halle haben wir einen positiven Bescheid erhalten. Benötigt werden aber noch erhebliche finanzielle Mittel, über die der Verein nicht verfügt. Zum Einwerben der notwendigen Gelder haben wir einen Förderverein gegründet  (siehe "Der Förderverein"). Wir freuen uns über jede Unterstützung, sei es durch eine Mitgliedschaft, durch das Beisteuern von kreativen Ideen, eine Geld- oder Sachspende oder den Kauf eines Ziegelsteins (s. "Ziegelsteinaktion"). Alles kann helfen, die Tankstelle zu einem Ort zu machen, welcher etablierten und auch Nachwuchskünstlern eine Werkstatt bietet, der zu einem attraktiven Treffpunkt für Kunstinteressierte - auch überregional und aus dem Ostseeraum - wird und daneben ein einmaliges „Entrée“ in die Stadt darstellt.