Die Kollektion von Ruß & Phosphor dreht sich um das eigens in Deutschland produzierte Material „Cleather“. Dieses steht für ein Lederimitat weg vom Polyester und zurück zur Baumwolle. Bei Cleather wird der künstliche Anteil auf ein Minimum reduziert und fast ausschließlich Baumwolle von besonderer Qualität genutzt. Zudem wird darauf geachtet, bei Stoff und Druckfarbe ökologisch zertifizierte Materialien zu verwenden. Das Label „Ruß und Phosphor“ wird von Gothic Modellen mit Life Music ab 18 Uhr präsentiert. Hiervon gibt es auch ein Video von Christoph Brauer.

Musik - endlich wieder live erleben! Am Samstag, 17. Juli präsentiert die Lübecker Jazzgruppe „Patricia Jantoß Band“ in der Wallstraße 3-5 am Holstentor ihr Programm „Ella F. meets Hilde K.“. Auf dem kleinen Traveanleger im Garten der Galerie vor der wunderschönen Kulisse der Flaniermeile Obertrave und Musikhochschule erleben Sie den Jazz von Ella Fitzgerald und Hildegard Knef.

 

Die Sängerin Patricia Jantoß wird begleitet von ihrem Trio mit Hartmut Jung am Klavier, Ulli Rutter am Kontrabass und dem neuen Schlagzeuger Andy Limpio. Zum Jazz nach dem Motto „It don’t mean a thing if it ain’t got that swing“ genießen Sie auch die Getränke aus der Bewirtung der Kunsttankstelle. Der Eintritt ist frei, erbeten werden aber Hutkasse-Spenden für die Band und den Verein Defacto Art.

KGB ist unverändert eine der beliebtesten Veranstaltungen in der Kunsttankstelle!  Wir freuen uns auf einen weiteren fröhlichen Abend unter Einhaltung der dann geltenden Corona-Regeln. Herr Gottstein und Herr Dworak erwarten auch im Juli wieder ganz besondere, außergewöhnliche, manchmal stinknormale, auf jeden Fall begeisternde und begeisterte, talentierte, manchmal wahnsinnige und niemals langweilige Künstler aller möglichen Sparten und auch Rampensäue, die das „Kapitalistenschwein des Abends“ werden wollen und dabei ansteckende Begeisterung verbreiten.

Und im Garten der Kunsttankstelle ist natürlich für Erfrischungen jeglicher Art gesorgt. Der Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt beträgt 7 Euro.

Live-Malerei, „painted novel“, von Felix Karweick. Eine Bilderserie zu „neuer“ Musik im Gedenken an den 11. September 2001.

 

In Form einer künstlerischen Live-Performance möchte der Maler und Illustrator Felix Karweick elf verschiedene Bildwerke zu jeweils elf nie zuvor veröffentlichten musikalischen Werken der Band „POP 30“ entstehen lassen. Es ist der Versuch, die Ereignisse des 11. September 2001 retrospektiv-bildnerisch zu verarbeiten; zu einem Musikalbum, das nicht früher fertig werden wollte, als das Heute…

 

Das im Jahre 1999 gegründete Trio „POP 30“: Oliver Sonntag (dr.), John Carlson (p.), Felix Karweick (git.) unternahm im Spätsommer 2001 eine Amerikareise, die primär auf künstlerischen Ambitionen fußte. Die Monate zuvor komplett gebuchten Flüge fixierten das Abreisedatum auf den 12.September… Abflughafen: New York City. Daraus wurde natürlich nichts; Sie wissen schon…

 

Circa 40 Häuserblöcke und somit etwa 40 „Gehminuten“ entfernt von dem, was seinerzeit „World Trade Center“ genannt wurde, begann für Felix Karweick ein sowohl künstlerisches Schweigen, als auch ein ständig pochendes Erinnern: „Der Apfel fiel, der Groschen nicht.“ Und er ist bis heute nicht wirklich gefallen. In diesem Jahr jährt sich dieses welttraumatische Ereignis zum 20.(!) Mal. Sehr viele Menschen haben wohl noch ganz eigene Erinnerungen an eben jenen Tag?

  

Es soll ein durchlaufendes, oder auch verweilendes Publikum an dem Schaffensprozess der Bilder im Zusammenspiel mit den elf Musikwerken teilhaben können. Ein von Anbeginn kritisches - und gleichzeitig hinterfragendes - Element liegt sowohl den Texten, als auch den Kompositionen des Trios „POP 30“ zugrunde, deren  hervorragend gelungene Komplettierung dem Schlagzeuger Oliver Sonntag zu verdanken ist.

 

Dies soll Anlass geben, die neuen Musikstücke in Form eines streng limitierten, von Felix Karweick mit den ersten drei illustrativen Malereien bedachten Tonträgers (in Form einer CD) auf einer professionellen Klanganlage abzuspielen, um die musikalische Entwicklung gleichzeitig mit dem Versuch einer bildnerischen „Verarbeitung“ stattfinden zu lassen.

 

Das neue Album mit dem Titel "Still with it" wird den Anwesenden als "Giveaway" zum Geschenk gemacht (solange der Vorrat reicht...). Die verbleibenden Bildwerke sollen zu guten Zwecken veräußert werden.

 

Das Projekt findet im Rahmen der Aktion "Kulturfunke" zu Lübeck statt, einer Aktion des Kulturtreibhauses, ermöglicht durch die Possehl-Stiftung. Der Eintritt ist frei. Noch müssen die Kontaktdaten erhoben werden und in der Halle besteht Maskenpflicht...

SIE SIND ZURÜCK!! Und die Voraussetzung der 3G  - G*impft, G*nesen oder G*testet -  war früher.

 

Mit Maske, Abstandsregeln und Kontaktdaten- erfassung ist jeder höchstwillkommen dabei- zusein, wenn Herr Gottstein und Herr Dworak im Garten der Kunsttankstelle den KGB-Lockdown beenden. Wie auch schon vor langer Zeit, erwarten sie wieder ganz besondere, außergewöhnliche, stinknormale, begeisternde, begeisterte, talentierte, manchmal wahnsinnige aber niemals langweilige Künstler aller möglichen Sparten und auch Rampensäuen, die „Kapitalistenschwein des Abends“ werden wollen!

 

Und auch wie immer: Der Eintritt kostet 7 Euro.

Zwei mit unterschiedlichen Materialien und Themen arbeitende Künstler teilen sich für drei Wochen die Ausstellungshalle der Kunsttankstelle. Der Lübecker Glasmalermeister Sinisa Becanovic zeigt Werke aus bemaltem Glas und verweist damit auf eine alte Technik, die er mit neuen Gestaltungselementen verbunden hat. Der in Lüdersdorf lebende Grafikdesigner Axel G. Handschuh zeigt um die zwanzig  expressionistische Acrylmalereien auf Leinwand unter dem Titel „Genesis“. Thema dieser Bilder ist die in alten Mythen erzählte Erschaffung und Entstehung des Weltalls. Anhand von Bildern, die Weltraum-Teleskope wiedergeben, und natürlich seiner eigenen Fantasie hat er sich mit diesem Komplex auseinandergesetzt. Lassen Sie sich überraschen!

Ein Video von der Eröffnung gibt es hier.

Die Öffnungszeiten bis zum 11. Juni sind Do/Fr 15-18 und Sa/So 11-16 Uhr. Der Eintritt ist frei, und seit dem 31.05. ist ein geimpft, genesen oder getestet nicht mehr Voraussetzung für den Besuch. An Maske, die Erfassung von Kontaktdaten und Abstandsregeln haben wir uns ja schon gut gewöhnt...

Bei den 1:1 CONCERTS© findet eine ca. 10 minütige wortlose eins-zu-eins Begegnung zwischen Hörer*in und Musiker*in statt. Ein eröffnender Blickkontakt ist der Impuls für ein sehr persönliches Konzert – eine ungewöhnliche, aber für beide Seiten intensive Erfahrung, die Nähe trotz Distanz ermöglicht. Wer spielt? Ob Jazzklarinette, Bratsche oder Geige – das bleibt eine Überraschung. Auch mit den Spielorten wird ungewöhnliches Terrain erobert – neben etablierten Konzertlocations kann auch eine Kunstgalerie, ein Uhrenladen oder eine Geigenbauwerkstatt zum Konzertort werden.

 

Eine Teilnahme ist nur mit einem bestätigtem Termin und jeweils nur für eine Person möglich. Die verfügbaren Termine (in der Kunsttankstelle, aber auch die von anderen Tagen und Orten) finden Sie HIER. Buchen können Sie dann über eine E-Mail an 'luebeck(ÄT)1to1concerts.de'.

 

Die Konzerte sind eintrittsfrei. Es wird aber um Spenden für die solidarische Unterstützung Lübecker Musik-Studierender gebeten.

Die 1:1Concerts erfolgen im Rahmen der AKTION KULTURFUNKE 2021 – einer Aktion des Kulturtreibhauses, ermöglicht durch die Possehl-Stiftung. Es sind private Konzertformate mit nur einer geladenen und einer musizierenden Person, die an einem nicht-öffentlichen bzw. für die Öffentlichkeit dann gesperrten Ort statt finden. Schon am 23.04. fand eins in der Kunsttankstelle statt (Video).

Der Roggenbuk, ein Wassertroll , der in der Trave wohnt, wird von Peter Fischer zum irdischen Leben in einer stählernen Gestalt  erweckt und blickt aus seiner Höhe von über zwei Metern auf Trave, Stadt und Menschen. Der Troll sorgt auch für eine Uraufführung. Uraufführungen wohnt immer etwas Magische inne, besonders, wenn sie einen eher mystischen Hintergrund haben. Der Lübecker Komponist Michael Töpel wird den Lübeckern sein für die Enthüllung des Kunstwerkes frisch komponiertes Streichertrio „ Roggenbuk“ für Violine, Viola und Cello vorstellen.  Die Leiterin des Theater Combinale, Sigrid Dettlof wird aus dem Roman „ Stadt aus Rauch“ von Svealena Kutschke Abschnitte lesen, in denen der Roggenbuk erwähnt wird. Für die Veranstaltung werden ausnahmslos alle dann geltenden pandemischen Hygienevorschriften eingehalten.

Michael Töpel entsprach einer Bitte von Peter Fischer, dem Roggenbuk einen besonderen musikalischen Hintergrund zu geben. Die noch nie gehörte Musik bildet den Roggenbuk in vier Sätzen ab: Portrait, Apercu, Clou und Pas de trois. Einige Überraschungen für die Gäste hat der Komponist dabei durchaus noch im Köcher. „Kein Stück von Trauer“, sagt er. Es spielen Jan Baruschke – Violine, Annette Töpel – Viola, Cem Cetinkaya – Violoncello.

Die Idee, den Roggenbuk Gestalt werden zu lassen, entstand bei Peter Fischer nach der Lesung von Svealena Kutschke aus ihrem Lübeck-Roman „Stadt aus Rauch“. In diesem Roman zeichnet die Autorin über drei Generationen ein Lübeck, das das Gegenstück zu Thomas Manns Buddenbrooks sein könnte: Lübeck aus der Sicht der engen Gassen, der Armut, Abhängigkeiten und Not und im festen Griff politischer Zeitläufte, denen die Menschen ausgesetzt sind. Hinter allem Geschehen taucht der Roggenbuk auf als ein zeitloses Wesen, dessen Aktivitäten allein im träge lauernden Beobachten liegt. Die Leiterin des Theater Combinale, Sigrid Dettlof wird aus dem Roman Abschnitte lesen, in denen der Roggenbuk erwähnt wird. „ Die alte Trave wird Augen machen, den Troll nun direkt am Holstentor zu sehen“ sagt Peter Fischer voraus.

Der Agonie der pandemischen Kunststille setzt die Kunsttankstelle ein zukunftsgerichtetes Zeichen entgegen.

Hier wird kein Stillstand, sondern Aufbruch thematisiert, der zu einem neuen Denken und zum Umbruch führen kann. Künstler aus den verschiedensten Genres zeigen Bilder, Fotografien, Installationen, Skulpturen und schöne gedrechselte Holzkunst. Von der Decke hängt ein Foucaultsches Pendel, das Corofoucault, von Peter Fischer. Es killt - so Peter Fischer – mit seinem Granitfisch am fünf Meter langen Pendelseil jeden Hotspot der Welt. Aufbruch pur!

Gezeigt werden auch Arbeiten von Marie Eufe, Ulrich Fischer, Iris Frahm, Marion Frehse, Thomas Friedrich, Barbara Heuer, Gitesh Klatt, Clemens Knaack, Andrea Liske, Jasna Maria Meyer, Britta Nagel, Sabrina Peters, Detlef Radenbach, Leena Römer, Sigrun Schäfer, Gabriele Schau, Thomas Schmitt-Schech, Susanne Stoll, Norbert Schwarzschulz, Fabian Syrbe, Susan T. (Thomas), Janine Turan, Dominik Wilke, Birte Wördemann

Die Öffnungszeiten bis zum 14.5. sind Do/Fr 15-18 und Sa/So 11-16 Uhr, unter Beachtung der dann geltenden Corona-Regularien.

Zu der Ausstellung gab es auch eine gute Beschreibung in Unser Lübeck und einen Artikel in den Lübecker Nachrichten.

 

Das Duo Elysée, Bettina Ullrich und Ninon Gloger, tritt eine magische Reise in die Vergangenheit an: in das Paris des 20.Jahrhunderts: Eine Zeit der vielfältigsten Möglichkeiten. Orte sind die berühmten Salons, in denen sich Künstler und Intellektuelle zum Austausch treffen. Der Phantasie des Publikums sind auf dieser Reise keine Grenzen gesetzt! Erleben Sie die Größen des Chansons: Edith Piaf, Charles Trenet und Jaques Brel. Finden Sie heraus, was Astor Piazzolla (der Schöpfer des Tango Nuevo), George Gershwin und Zarah Leander mit Paris, der Stadt der Liebe und Kunst, verbindet.

 

„...Die Sängerin wechselt spielend die Sprachen, spricht auf Deutsch, zitiert auf Französisch, singt italienisch, englisch, spanisch und reißt die Zuhörer mit in einen Strudel aus Emotionen, Rhythmen, Sprachen und Musikgenres. Das Publikum ist begeistert.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Bettina Ullrich: Gesang, Moderation, Rezitation und Ninon Gloger: Klavier.

 

Es ist eine Veranstaltung im Rahmen des "Kulturfunkens", einer Aktion des Kulturtreibhauses, ermöglicht durch die Possehl-Stiftung. Der Eintritt ist frei, aber Spenden sind willkommen.

Bereits zum sechsten Mal hat die AMEOS Gruppe alle künstlerisch tätigen Patient*innen und Bewohner*innen ihrer psychiatrischen Einrichtungen zur Teilnahme am großen  Kunstpreis 2021 aufgerufen, erstmalig unter einem Motto: Ich bin einzigartig – genau wie Du!

Aus über 120 Werke aus ganz Deutschland wurden 65 Werke ausgewählt und im März und April sowohl im Hans-Ralfs-Haus auf dem AMEOS Areal in Neustadt als auch online unter www.ameos.eu/kunstpreis2021 präsentiert, jetzt sind sie auch in der Kunsttankstelle zu sehen. 

Die Werke zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedlich und facettenreich das Motto aufgenommen und künstlerisch umgesetzt wurde. Oftmals sind sie Ausdruck individueller Erlebnisse und tiefempfundener Erfahrungen. Viele Bilder des diesjährigen AMEOS Kunstpreises sind emotional stark berührend und weisen in ihrer Mannigfaltigkeit erstaunlicherweise nicht nur auf Ausgrenzung und Abwertung hin, sondern vor allem auf Individualität, Vielfältigkeit, Zuversicht und Hoffnung.

    Im Laufe der Ausstellung hatte eine 5-köpfige Jury aus dem Kunst- und Kulturbereich drei Preisträger*innen ermitteln. Diese bestand aus   Martina Feldmann, Künstlerin und Kostümbildnerin,  Elmar Gehlen, Künstler, Schauspieler, Bühnenbildner und Regisseur,  Barbara Leonhard, Leiterin des Outsider-Museum Schleswig, Saskia De Kleijn, freischaffende Künstlerin und Peter Fischer, Vorsitzender von DefactoArt e.V.

Aber auch die Besucher*innen der Ausstellung hatten wieder Gelegenheit, ihren ganz persönlichen Favoriten zu wählen und auf diese Weise den begehrten AMEOS Publikumspreis zu küren.

Der AMEOS Kunstpreis hat die Intention, den häufig verzerrten Blick auf Menschen mit Psychiatrieerfahrung positiv zu verändern. Durch ihn möchten wir einerseits Haltung gegenüber diskriminierenden Ansichten zeigen und anderseits aktiv eine Diskussion zu Fragen der gesellschaftlichen Vielfalt anstoßen.

Die Eröffnung ist am 10. Juli 2021 um 17:00 Uhr: Begrüßung durch Anke Kessenich, Leiterin des Hans-Ralfs-Hauses für Kunst und Kultur, Neustadt. Die weiteren Öffnungszeiten sind, Mi.–Fr. 15:00 – 18:00 und Sonntag 11:00 – 16:00 Uhr.