Im Februar 2018 fand im Landeshaus in Kiel eine Flüchtlings- kunstausstellung statt, die nun im Rahmen des "Interkulturellen Sommers" auch in der Kunsttankstelle zu sehen ist.

Geflüchtete haben ihre Erfahrungen mit Flucht und Ankommen mit künstlerischen Mitteln dargestellt. Ihre Arbeiten und damit ihr Erleben werden nun einem breiten Publikum vorgestellt. Und die 23 Bilder können sich durchaus „sehen lassen“! Es ist zu erkennen, wie viel Hoffnung und Optimismus ausgedrückt werden, obwohl hier auch traumatische Erfahrungen verarbeitet werden.

Die Eröffnung ist am 13.06. um 19.00 Uhr. Die weiteren Öffnungszeiten - bis bis zum 21.06. - sind immer Do/ Fr 15–18 und Sa/So 11-16.00 Uhr. Darüber hinaus ist die Ausstellung geöffnet am Montag 18.06. und Mittwoch 20.06. Der Eintritt ist frei.

Im Februar 2018 zeigte der Zuwan­de­rungs­be­auf­tragte des Lan­des SchleswigHolstein, Ste­fan Schmidt, im Lan­des­haus in Kiel Kunst zum Thema Men­schen­würde, gemalt von Geflüch­te­ten. Die Schau war in Zusam­men­ar­beit mit der „Stif­tung men­schen­wür­di­ges Leben“ und dem Aka­de­mie­zen­trum San­kel­mark kon­zi­piert wor­den und basiert auf der Aus­stel­lung „Ein­sich­ten–Aus­sich­ten“, die Geflüch­tete im Herbst 2017 im Chris­tian Jen­sen Kol­leg in Bre­klum rea­li­siert haben.

Am Eröffnungstag werden in der Kunsttankstelle Stefan Schmidt (Zuwanderungsbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein), Ingrid von Hänisch (Stifterin) und Barbara Kirsch (Künstlerische Leiterin des Projektes) anwesend sein. Veranstalter ist der Schleswig Holsteinische Landtag - Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen - und die "Stiftung menschenwürdiges Leben".

Das Begleitheft zu der Ausstellung im pdf-Format finden Sie hier.

 

Der Geburtstagsbeitrag von Thomas Radbruch und der  Kunsttankstelle Defacto Art zum 875. Stadtjubiläum

Mit eindrucksvollen, großformatigen Fotografien zeigt Thomas Radbruch, wohin die Reise der Automobile letztlich geht.

Geboten wird ein großes Begleitprogramm mit Podiumsdiskussion, Oldtimern, Rundfahrten im Oldtimer-Bus, Musik in der Garage, Verköstigung und Zusammensein auf der Travewiese!

Die Eröffnung ist am Freitag den 22. Juni um 17 Uhr

Die Fotoausstellung läuft vom 23. Juni bis 6. Juli. Die weiteren Öffnungszeiten sind:

Sa. 23. + So. 24. Juni ab 11 Uhr / Do. 28. + Fr. 29. Juni 15-18 Uhr

Sa. 30. Juni + So. 1. Juli 11-16 Uhr / Fr. 6. Juli ab 15 Uhr

Einzelheiten zur Ausstellung und zum großen Begleitprogramm am 23. und 24.06. finden Sie unter dem folgenden Button:

Fr. 22.6.18  um 17.00 Uhr Ausstellungseröffnung Thomas Radbruch mit einem Film (SPEEDY - Stummfilm von Ted Wilde von 1928 mit Harold Lloyd). Prof. F. Danksagmüller wird den Film mit musikalischen Improvisationen versehen.

Thomas Radbruch zeigt ca 40 großformatige Bilder von ROSTEND  - Autos. Texte zu den Bildern (Johannes Thoemmes und andere) sowie Biografisches hängen aus oder werden an Hörstationen in der Galerie aktiviert.

In der Halle steht ein Auto der 50er Jahre (Messerschmidt – Kabinenroller), vor der Tankstelle 8 – 10 Oldtimer des DAVC sowie eine historische Zapfsäule.

Sa.: 23.6.18: Öffnung der Galerie um 11.00 Uhr.

In der Wallstraße wartet die EMMA, der Stadtwerkeoldtimerbus, der  um 10.00, um 12.00 und um 14.00 Uhr zu einer einstündigen, betreuten Stadtrundfahrt einlädt.

Ein Foodtruck steht auf der Travewiese  und sorgt für Speisen, der Tresen in der Galerie für Getränke.

Feuer in der Schale gibt’s auf der Travewiese.

Um 16.00 Uhr zweite Filmvorführung mit Prof.  Danksagmüller

So. 24.6.18: Öffnung der Galerie um 11.00 Uhr.

Um 5 vor 12 moderierte Podiumsdiskussion mit  Verkehrsfachleuten aus  der Politik: Moderator Andreas Rackow (RSH), Detlev Stolzenberg (Unabh.), Ulrich Pluschkell (SPD), Silke Mählenhoff (B90 Grüne), Katja Menz (GAL)

Im Anschluss Musik aus der Garage, offene Travewiese.

'Emma' fährt um 10.00, um 12.00 und um 14.00 Uhr zu einer einstündigen, betreuten Stadtrundfahrt.

Vom 25.6. bis zum 6.7.18 normale Öffnungszeiten ohne Oldtimer, Film und Foodtruck

Finissage am 6.7.18

 

Kunst: Wer hier nur an Bilder und Skulpturen denkt, für hunderte oder tausende oder noch mehr €, liegt falsch. Kunst soll unabhängig sein von Größe, Gestaltung und Preis! Und Kunst soll nicht nur auf Ausstellungen in Museen und zu festen Uhrzeiten sichtbar und zu hohen Preisen käuflich  sein. Die Lösung: der Kunstautomat! Seit dem 24.03. gibt es ihn in der Wallstraße 3-5, außen an der Kunsttankstelle. 

4  € kostet es, aus dem Automaten eine zigarettengroße Schachtel zu ziehen. Enthalten sind Arbeiten von Defacto-Mitgliedern und anderen, auch überregionalen Künstlern, zusammen mit einem Beipackzettel.

Erfunden wurden die Kunstautomaten schon vor mehreren Jahrzehnten, und sie haben es schon auf eine Documenta geschafft. „Kunstautomaten entstanden aus der Überlegung heraus, wie wir eine neue Schnittstelle zwischen Künstlern und Kunstinteressierten schaffen können“, schreiben die Erbauer des Lübecker Automaten, und „unser Ziel ist es, durch den Kunstautomaten die Kunst wieder in unser tägliches Lebensumfeld zu bringen“.

Bekannte und weniger bekannte Künstler stellen Unikate oder Kleinstauflagen von Kunstwerken her, welche in eine Schachtel in Zigarettenpackungsgröße passen. Bilder, Plastiken, Keramiken können das sein. Deutschlandweit  gibt es schon viele Kunstautomaten. Hergestellt und angebracht wurde der Lübecker Automat von Andreas Petzke vom Kunsthaus Oschersleben, die Aufstellung hat Inken Kramp vermittelt.

Wenn sie mal in der Gegend sind: Schauen Sie ihn sich an und lassen Sie sich überraschen!

Zu den Kunstautomaten gibt es auch einen 2 1/2 minütigen Film auf ZDF Heute plus