Die Kunsttankstelle lädt genauso wie im letzten Jahr ca. 100 Menschen ein, die keine ständige Bleibe haben und auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen sind.

Nachmittags ab 16.00 Uhr begrüßen die Künstler die Gäste in der Wallstraße 3–5 mit Kaffee und Kuchen, Suppe und warmen Getränken, sowie insgesamt 100  Weihnachtspäckchen.

Aufruf: Bitte unterstützt den Verein  bei dieser Aktion mit einer Vielzahl kleiner Päckchen. Größe : 1/3 Schuhkarton, Inhalt z. B. Kerze, Gruß, Gebäck, was beliebt -  aber nichts Verderbliches. Abgabe der Päckchen am Mittwoch 28.11. in der Wallstraße 3–5 ab 18.00 Uhr

Die Gäste werden per Einladungskarte an den dem Verein bekannten Stellen angesprochen und eingeladen. Nur wer eine Karte besitzt erhält Einlass.

Das Ziel des Vereins ist,  neben der Achtung für die Menschen am Rande der Gesellschaft auch den  Blick der Gäste zu erweitern auf Nichtalltägliches, auf Kunst und auf Menschen, die künstlerisch tätig sind. Die Galerie wird unterschiedliche Kunstwerke zeigen und will damit auch zu allseits interessanten Gesprächen anregen.

An diesen Tagen findet von 15 bis 19 Uhr in der Kunsttankstelle ein Adventsbasar statt. Kunst und Kunstgewerbliches der Defacto-Künst6ler werden zu sehen und zu kaufen sein.

Die Garagenateliers sind geöffnet und in der Galerie gibt es Musik und  Punsch, Kuchen und Kaffee.

Eine Literarische Lesung „Kunsttankwort findet am dazu am 9.12. um 17:00 Uhr statt. Regine Mönkemeier, Thomas Radbruch und Peter Fischer lesen eigene und fremde Texte in adventlichem Rahmen.

"Bloß nicht rot werden! Da fallen sie über sich her. Körper ineinander, übereinander, verschmelzen, lösen sich, kokettieren und kopulieren. Love Shots! Es bedarf nur weniger Pinselstriche, kräftiger Farben und der Kunst durch Weglassen, Aufbrechen, dem Akt Leben einzuhauchen. Schwungvolle Linienführung erfordert große Bildformate. Irgendwo zwischen Kubismus und Urban Art zeigt uns der Künstler unverstellt, unverschämt…den Akt!"

So beschreibt Afro in eigenen Worten die Bildsprache seiner meist großformatigen Malereien. Seit Jahren und Jahrzehnten ist die ganz eigene Linienführung des ehemaligen Berliners wiedererkennbar, unverwechselbar. Wer nicht weiß, was seine Bilder darstellen und ganz unbedarft nichtsahnend diese betrachtet, nimmt manchmal nur schöne schwungvolle Flächen und leuchtende Farben wahr. Wer aber genau sieht, erkennt ästhestische Körper im Fluss der Hingabe.

Der Vernissage ist am Dienstag den 13.11. um 20 Uhr. Sie wird begleitet durch Lennart Pantarhei und die Band Garage 21, die Rock mit Marzipangeschmack spielt, sowie der Spoken Word Performer Lukas Thorn. Die Ausstellung ist dann weiterhin geöffnet bis zum 22.11.2018, jeweils Do./Fr. 15-18 Uhr und Sa./So. 11-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Bei der Vernissage ein volles Haus und ein prominenter Gast:

Seit 12 Jahren arbeitet und lebt der Minimalist Afro gleichzeitig in seinem durch und durch weißen Atelier in der Lübecker Innenstadt. Es gibt außer einem weißen Klapptisch und 3 weißen Klappstühlen, 3 an der Wand lehnenden weißen Matratzen keinerlei Möbel, keinerlei Deko. Der Maler ist sich selbst genug und nichts lenkt ihn ab von seiner Leidenschaft die Bilder in seinem Kopf auf die Leinwand zu bringen. Aus der Küche, die auch komplett weiß ist und fast unbewohnt aussieht, zaubert Afro aus einer Ecke mehrere große Malereien hervor und verteilt sie im Atelier, die durch das karge Ambiente 1000prozentig zur Wirkung kommen.

Sein Werdegang liest sich beeindruckend. 1977 im Kunsthaus Lübeck verschiedene Graphik -und Drucktechniken erlernt, 1979 Karrikaturen für Zeitungen und Parteien, dann Comics für Fanzines. Ab 1986 in Berlin Theater- und Kirchenmaler und freier Maler, 1987-91 Politisches Straßentheater mit mehreren Kulturpreisen, Publikationen und Ausstellungen. Dann Ausbildung zum Bühnen- und Kostümbildner, zum Veranstaltungstechniker, zum Kameraassistenten, Gestaltung von Großraumdiscotheken, Filmsetbauten. 2016 erste Dauerausstellung zum Thema Flüchtlinge bei der Bundesagentur für Arbeit. Weitere Ausstellungen: St. Annenmuseum, La Cucina, Theaterhaus Lübeck, Temporary Showroom, Schattiner Kunstfest, Offene Kunst Mecklenburg, Offene Ateliers Kunsttankstelle Defacto Art.

Vom 13.11.2018 bis zum 22.11.2018 zeigt Afro die aktuelle Entwicklung seiner unverschämten, farbenfrohen und doch minimalistischen Malerei.

Auf youtube gibt es kurze Ausschnitte der Musik von von Lennart Pantharei und von Lukas Thorn, die bei der Eröffnung auftreten.

Zu der Ausstellung gibt es auch ein Video.

Im Rahmen der Fotoausstellung  von Tina Schönwald findet am 27.10.2018 ein Konzert der Newcomerband "Disgusting Beauty" statt, einer hypnotisierende Psych-Rock-Band aus Berlin.

Disgusting Beauty sind DIE brilliante Multikulti Newcomerband aus Berlin mit hypnotisch-düster-lasziv treibendem Großstadtsound. Selten fiel mir die Beschreibung einer Band so schwer! Angenommen, ich hätte in den 80ern zwischen Christian Death, Fad Gadget und Disgusting Beauty wählen müssen, ich hätte mich für Disgusting Beauty entschieden. Wenn die Entscheidung zwischen Joy Division und Disgusting Beauty hätte fallen sollen, wärs mir schon schwerer gefallen. Und wenn Bauhaus und Bowie ins Spiel gekommen wären, die eigentlich unantastbar sind, hätte ich selbst diese Platten für ein Weilchen nach hinten gestellt.

Bilder von der Aufführung

 

Des weiteren gesellen sich zum Sound dieser bemerkenswerten Band eine Prise Iggy Pop, eine Ecke Deep Purple und eine Handvoll Lenny Kravitz, und das auf so eine frische Art und Weise, die nur 2018 entstehen kann. Ich weiss, dass diese Vergleiche eigentlich frevelhaft sind, aber ich bin gerade völlig geflasht von dieser Band. Disgusting Beauty wäre jedenfalls meine Musik gewesen, als ich Mitte der 80er schwarzmantelig und friedhofmoderhaarig durch Lübeck und Berlin schlich. Ich wär auf deren Konzerte gepilgert und hätte wahrscheinlich in den ganz großen Hallen still und autistisch die kreischenden Mädels neben mir ertragen und diese Band genossen: DISGUSTING BEAUTY! https://www.youtube.com/user/franet/videos.

(Text: Tina Schönwald)

Beginn 20:00 Uhr, Eintritt 8 Euro, nur Abendkasse, Einlass 19:30

Zu sehen sind großformatige Fine Art Prints von Lübecker Stadtansichten. Die Fotos zeigen nicht  die farbenfrohen, backsteinigen Blümchenhinterhöfe, sondern die andere Seite, den rauhen Charme dieser kleinen Großstadt, bei der manchmal durch die spezielle Inszenierung ein kleines New York Feeling entsteht. Es liegt der Schwerpunkt auf oft unbeachteten, verlassenen Ecken in Lübeck.

Schönwald: "Beispielsweise das Foto vor den Supermärkten in der Moislinger Allee, dieser Augenblick an diesem eigentlich alltäglichen Ort hatte für mich etwas Merkwürdiges, Mystisches. Es kann an dem Licht gelegen haben, oder an den Wolken oder an meiner dehydrierten Unterzuckerung. Ich hatte den Eindruck nicht mehr in Lübeck zu sein, sondern in Tulsa, Oklahoma, mitten im Film „Rumble Fish“ von Francis Ford Coppola von 1983."

Die Vernissage ist am 26.10.2018 um 20:00 Uhr. Die Ausstellung ist jeden Tag geöffnet bis zum 10.11., jeweils Sa./So. 11 bis 22 und Mo. - Fr. 15 bis 22 Uhr. Am Reformationstag 31.10. ist von 15 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist immer frei.

Hier Fotos von der Vernissage:

Die Einstellungen und Bildausschnitte in dem Film „Rumble Fish“ sind unerreicht und unbeschreiblich! Und wie Matt Dillon in der Blüte seiner testosteronüberfluteten Jugend und Nicolas Cage sich in Schwarzweiss und Cinemascope vor schnell dahinziehenden Wolken anzicken, muss man gesehen haben, bevor man den Löffel abgibt. Ich versuche mein Gefühl beim Anblick bestimmter Orte in die Kamera zu übertragen und dann auf die Fotos, jeder Fotograf versucht das wohl, und mein Gefühl ist eben sehr von solchen modernen Film Noir Klassikern geprägt."

Zu der Ausstellung erschien auch ein Artikel in den Lübecker Nachrichten.

Seit 2015 erscheint der Fotokalender "Lost in Lübeck" mit ausgewählten Lübeck-Fotos des jeweiligen Jahres, zu beziehen auf  www.atelier-roststaette.de.  Auch erhältlich in größeren Lübecker Buchläden.

Tina Schönwald: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / www.atelier-roststaette.de / www.lostinluebeck.de

 

Antje Stehn verarbeitet in ihren Werken Naturmaterial zu Buchobjekten und Kleidern. Die Künstlerin interessiert sich für die  verschiedenen Formen von Haut: Federn, Dornen, Fell, Baumrinde oder Schuppen. Tragen wir unsere Kleidung oder leben wir in ihr? Ist sie Schutz unserer Subjektivität oder  Ausdruck unserer Innerlichkeit? Antje Stehn lebt und arbeitet als bildende Künstlerin und Dichterin in Norditalien. Ihre Arbeiten sind eine Einladung zu Fragen hinsichtlich Kontakt und Grenze.

Hasan Hüseyin Beydil wurde 1970 in Ankara geboren. Er ist Maler, Karikaturist, Schriftsteller, Verleger, Fotograf, Regisseur, Ingenieur und arbeitet aktuell als bildender Künstler, Dichter und Wissenschaftler. Bei all dem ist er immer mit Arbeitern, Arbeitslosen und Studenten verbunden und engagiert sich solidarisch und politisch. Er hat zwei Bücher veröffentlicht und ist Leiter einer türkischen Wissenschafts- und Kunstzeitschrift.

Die Vernissage findet statt am Dienstag, den 16.10. um 19 Uhr. Die Ausstellung ist dann geöffnet bis zum 24.10., jeweils Do./Fr. 14 - 18 Uhr und Sa./So. 11 - 16 Uhr.

 


Nach einem endlosen Sommer sind Drunken Angel zurück in ihrer Stadt. In den letzten Monaten waren die Blues Clubs und Kleinkunstbühnen des Landes ihr Zuhause. Mit neuen Nummern im Repertoire, Musik-Kleinoden der Jahrzehnte und Eigenkompositionen, Americana, Blues, Appalachian Folk, Cajun, Country Soul im Gepäck möchten die Drunken Angel euch nun in die Tankstelle eures Vertrauens einladen, um euren Musiktank aufzufüllen.

 

Frank Högner & Tilo Strauß sind Drunken Angel und geben in der Lübecker Kunsttankstelle ein flottes akustisches Konzert.Tilo Strauß mit seinem countryesquem Slidespiel auf der Weissenborn-Gitarre und Frank Högners individuelle Gitarrenpicking Technik, ihr mehrstimmiger Gesang und auch noch eine special Gastmusikerin versprechen einen Abend des musikalischen Wohlklangs. HeHo Lübeck kommt vorbei, and let the good times roll!

 

Beginn 20:00 Uhr. Eintritt € 8,00. Nur Abendkasse.

 

Die Songs von byebye packen jeden, der auch nur einen Funken Rhythmus im Blut hat. Die beiden Gitarristen haben ihren eigenen Groove, der einen fesselt, bis man an den deutschen Texten kleben bleibt. byebye steht für das Lebensgefühl ihrer Generation – das Duo genießt, elektrisiert, kritisiert und nimmt sich selbst aufs Korn.   

Das letzte Album wurde 2016 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Mittlerweile sind die Leipziger Jungs längst mehr als ein Geheimtipp: Bei über 200 privaten Konzerten in 40 deutschen Städten hat byebye sein Publikum gefunden. In der deutschlandweiten Song-Slam-Szene und in Musik-Wettbewerben hat das Duo über 20 Publikums- und Jurypreise abgeräumt und spielt nun seine 6. deutschlandweite Club-Konzert-Tour mit Songs vom aktuellen Album, von ihrem Debütalbum und mit neuen, bisher unveröffentlichten Liedern.

Weiteres zu dem Duo ist auf ihrer Website zu finden.

Drei Fotos von der ausverkauften Veranstaltung:

 

 

Lena Franke und Sascha Hünermund sind seit 2013 gemeinsam unterwegs. Zunächst spielten sie Songs ihrer Lieblingskünstler, doch schon bald brachte Lena eigene Songideen und Texte mit, die gemeinsam arrangiert wurden. Seither haben sie ihre Musik weiterentwickelt und bei einer Vielzahl von Konzerten quer durch die Republik und auf einigen kleineren Festivals vorgestellt.

In ihren Texten erkunden sie die gesellschaftlichen Wunderlichkeiten der Postmoderne, die Seele als solche und ab und zu auch die Liebe. Dabei wechseln sie zwischen großen und kleinen Instrumenten und arbeiten detailverliebt mal kontrastierende, mal affirmative Klangwelten zu ihren Texten aus. Die Freude am Spiel mit den Worten, der Lautmalerei und der präzisen und lustvollen Fabrizierung mehrstimmiger Melodien prägt ihre Musik.

2015 veröffentlichten sie ihr Debutalbum, im Herbst 2018 erscheint ihr zweites Album “The Inside”. Erst im Februar dieses Jahres traten sie erfolgreich in der Kunsttankstelle auf, jetzt präsentieren sie alte und auch neue Songs. Weiteres zu ihnen findet man auf ihrer Website, außerdem Videos unter diesem Link.

Fotos aus der Aufführung

Gezeigt werden Druckgraphik, Malerei, Photographie und Installation. Die Arbeiten von Hanna Malzahn und Ele Runge sind Auseinandersetzungen mit Urbanität und menschlichen Grenzsituationen. Die Ausstellung spricht Missstände und prekäre Lebenssituationen an und macht sie bildhaft deutlich. Themen wie Heimat, Entwurzelung, Flucht und Obdachlosigkeit werden ebenso angesprochen wie Schwarzweißdenken, Distanziertheit und Vereinsamung.

Die Vernissage findet am 31.08. um 19 Uhr statt. Die weiteren Öffnungszeiten vom 01.-14.09. sind Do./Fr. 15-18 Uhr und Sa./So. 11-16 Uhr.

Hanna Malzahn zeigt neben Druckgraphiken und kontrastreichen Flechtbildern Arbeiten aus einer umfangreichen Serie zum Thema Urbanität. Sie integriert in ihre Bilder architektonische Stile sowie Details verfremdeter Stadtansichten und Perspektiven. Architekturelemente lösen sich auf, um sich neu zu erfinden und neu zu positionieren. Oft verschwimmt dabei die Grenze zwischen Realität und Fiktion. Im Spannungsfeld zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion entstehen Verbindungen, Vernetzungen und Verflechtungen. Fragmentarisch sind Collagen aus Papier, Zeichnungen, Druckmuster und Fotos eingearbeitet, die sich durch Übermalung,  zeichnerische Erweiterungen und angleichende Farbgebung in die Gesamtkomposition einfügen. Hann Malzahn ist Mitglied in der GEDOK und im BBK. Außerdem arbeitet sie als Kuratorin im Berenberg-Gossler-Haus in Hamburg-Niendorf.

Ele Runge geht es um Verknüpfungen, Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortlichkeit von Menschen, die in ungesicherten Verhältnissen leben und den Respekt gegenüber diesen Menschen. Sie setzt sich mit den inneren und äußeren Lebensumständen besonders derjenigen Menschen auseinander, die sich durch Flucht oder Obdachlosigkeit auf einer erzwungenen Wanderschaft befinden. 

Neben Fotoarbeiten und Installationen entwickelt die Künstlerin virtuelle Teppiche, die 'Carpets', deren Grundlage jeweils eines der Bilder aus der täglichen Bilderflut ist. Durch Fragmentierung und Neukomposition entsteht eine quasi-textile Struktur. Bei genauer Betrachtung lösen sich die Muster jedoch in kleinste Details auf, die Menschen in meist prekären Situationen erkennbar werden lassen.

Mit ihren Fotoinstallationen lenkt Ele Runge die Aufmerksamkeit des Betrachtersauf Menschen, denen wir täglich begegnen, die wir aber – weil außerhalb unserer persönlichen Komfortzone -  meist wie nicht vorhanden ausblenden. Ele Runge ist Mitglied der GEDOK.

 

 Die Künstler Francesca Heron und Klaus Rybak stellen ihre seriellen Arbeiten einander gegenüber. Die bildnerischen Strategien sind dabei grundverschieden: Während die kalifornische Ethnologin Heron ihre täglichen ToDo-Listen mit subtilen und originellen Materialien ergänzt und zum Bild macht, kombiniert der westfälische Maler Rybak serielle Selbstportraits mit kontrastierenden Objekten.

Beiden geht es neben der Dokumentation ihrer tatsächlichen Biografien darum, Entscheidungsfreiheit gegenüber den alltäglichen Notwendigkeiten zu finden und aufzuzeigen, das Leben auch als Wahl von Möglichkeiten zu sehen und sich dessen zu vergewissern; und für die getroffenen (unsichtbaren) Entscheidungen einen wahrnehmbaren Beweis zu schaffen.

Beide Künstler unterrichten an der Freien Waldorfschule Lübeck.

Die Ausstellung wird eröffnet am 15.09. um 19 Uhr. Die Öffnungszeiten bis zum 28.09. sind Do. und Fr. 15 - 18 und Sa./So. 11 - 16 Uhr.

Hier ein Link zu einem Video über die Ausstellung.

In den Garagen und im Garagenhof, in der Ausstellungshalle und auf der Freifläche an der Trave gibt es ab 18 Uhr wieder vieles zu sehen und auch etwas zu erleben. Schauen Sie, wie wir das 'Hier und Jetzt' umsetzen!  Bilder zum Anschauen, Skulpturen, Fotoausstellung, Künstler in Aktion, 'philosophische Wanderkarten',  Musik von 'Garage 21', dann Joe Green und seine Gitarre, Tresenverkauf, Suppenausschank, Caipirinha-Bar, Sabrina Peters und ihre Models in Göttinnengestalt, FredaFeder tanzt mit dem Feuer, welches es auch am Abend in einer Feuerschale am Wasser gibt.

Ein Video von Norber Schwarzschulz befindet sich unter Museumsnacht Kunsttankstelle 2018.

Angel Baldovino wurde 1929 in Buenes Aires (Argentinien) als jüngster von drei Söhnen einer einfachen italienischen Einwandererfamilie geboren. Er studierte dort mehrere Jahre Kunst, verließ dann aber vorzeitig die Akademie und bildete sich privat weiter. Er machte sich bald einen Namen und lebte in Venedig. In den siebziger Jahren zog es ihn wieder nach Argentinien zurück, er flüchtete dann aber bald vor der Militärdiktatur nach Mallorca, wo er mit Unterbrechungen bis heute lebt. Die Zahl seiner Ausstellungen ist eindrucksvoll.

Seine Malerei der letzten 20 Jahre war durchdrungen von der Welt der Träume und Illusionen. Seine Bilder drücken das immaterielle, ätherische aus, sie deuten Träume eines magischen Weltszenarios an, immer auf der Suche nach dem verborgenen Sinn der Dinge, des Welt des Unbewussten und auf der Suche nach absoluter Schönheit, die jenseits der Realität liegt. 

Baldovino arbeitet zwischen Abstraktion und Figuration. In seinen figurativen Bildern nahm er naturalistische Motive auf, die ein Gefühl der Unwirklichkeit vermitteln. In einigen Werken, findet man erkennbare Elemente: Fische, Schmetterlinge. Er präsentiert uns Bilder in leuchtenden Farben und intensiven Schattierungen, die unsere Gefühle ansprechen. »Malerei ist wie ein offenes Herz: Ohne Zuneigung, Aufrichtigkeit und Geist könnten Magie und die Verklärung der Materie in der Kunst nicht gelingen.«

Zur launigen, mit Musik bestückten Vernissage erschien der muntere 89-jährige Künstler mit Tross und Familie aus Mallorca. All seine Bilder waren allerdings durch einen Logistikfehler der Spedition von Mallorca nach London und von dort wieder zurück verfrachtet worden, anstatt in Lübeck zu landen. Bis zuletzt hatten alle vergeblich auf die Bilder gehofft. Angel Baldovino war über die Gastfreundschaft hoch gerührt. Allerdings fiel nun die Ausstellung leider aus.

Weiteres ist auf seiner eigenen Website zu finden.

Am 02.08. schrieben dazu die Lübecker Nachrichten.

The Long Knives reisen aus den USA an, um ihre Indie Post Punk Smash Hits zu zelebrieren. William Ridinger und sein junger Schlagzeuger Steven Kunkle bereisen seit Jahren ihr Heimatland und spielen mit Bassbegleitung oder auch zu zweit, mit zwölfsaitiger E-Gitarre in den Clubs des Landes. Trent Miller, seines Zeichens Italiener, lebt seit vielen Jahren in London. Dort veröffentlichte er bereits drei Folkrock Alben. Er ist ein Begriff in Englands Folkszene und spielt regelmäßig Solo-Konzerte oder mit seiner Band The Skeleton Jive, mit viel Hall und Sound. Poptaugliche Indiesongs werden sich von leise nach laut entfalten. Dann bringen Rehamatik die Mauern der Kunsttankstelle ins Wanken. Andrea Seck, die Frontfrau und Sängerin, wird das Publikum mit ihren Texten über die Untiefen des Lebens in ihren Bann ziehen!

 

Eintritt per Spende oder Hutkasse.

Es treten auf The Long Knives (USA / Indie), Trent Miller (UK / Folkrock), Rehamatik (HH / Punk), Tom Ende (HH / Post Punk), Bassakker (HH / Basspunk).

 

The Long Knives reisen aus den USA an, um ihre Indie Post Punk Smash Hits mit dem Lübecker Publikum zu zelebrieren.  William Ridinger und sein junger Schlagzeuger Steven Kunkle bereisen seit Jahren ihr Heimatland und spielen mit Bassbegleitung oder auch zu zweit, mit zwölfsaitiger E-Gitarre in den Clubs des Landes. Zudem sind Sie regelmäßig in ihrer Heimatstadt Pittsburgh live zu erleben, zuletzt als Support für die Indie Rock Band Sebadoh! Die großartigen Alben "Holy Ghost Points" und "By Hook or By Crook" sind im Internet zu erwerben.

 

Trent Miller, seines Zeichens Italiener, lebt seit vielen Jahren in London. Dort veröffentlichte er bereits drei Folkrock Alben "Cerberus","Welcome To Inferno Valley" und "Burnt Offerings" beim Bucketfull of Brains' Label. Trent Miller ist ein Begriff in Englands Folkszene und spielt regelmäßig Solo-Konzerte oder mit seiner Band The Skeleton Jive. Vergleiche mit Townes Van Zandt, Gene Clark, Cash oder Dylan braucht er nicht zu scheuen, seine Einflüsse kommen auch von  Bands wie The Gun Club oder Thin White Rope.

 

Tom Ende spielt zum zweiten Mal live in neuer Besetzung. Nachdem das Konzert bei 48Stunden Wilhelmsburg in Hamburg ausfallen mußte, werden Andrew Miragaya am Bass, Sebastian Körner am Schlagzeug und Markus Meister, Gesang und E-Gitarre, ihr Debutkonzert beim Dielensound Festival in Hamburg spielen und am Tag danach die Kunsttankstelle in Lübeck mit viel Hall und Sound beschallen. Poptaugliche Indiesongs werden sich von leise nach laut entfalten.

 

Rehamatik, mit Homebase Treibeis/HH-Altona, bringen die Mauern der Kunsttankstelle dann ins Wanken. Der Punk dieser Band drückt an die Wand. Nachdem es die letzten zwei Jahre ruhiger um die Band wurde, sind sie zurück mit ihrem neuen Bassisten, der als Bassakker ebenfalls ein Inbegriff in der Hamburger Gegenkultur ist und diesen Künstlernamen zurecht trägt. Andrea Seck, die Frontfrau und Sängerin, wird das Publikum mit ihren Texten über die Untiefen des Lebens in ihren Bann ziehen!

 

Rehamatik www.facebook.com/rehamatik

Tom Ende www.facebook.com/thetomende

Trent Miller  http://www.trent-miller.com

The Long Knives   https://www.facebook.com/thelongknives/