Am 21. November wird um 19 Uhr im Rahmen der Ausstellung und der Veranstaltungsreihe Würde der Kunstschule der Gemeinnützigen  unter dem Titel

                   „…und die Musik blieb“

eine Inszenierung aus Erzählung, Lyrik und Musik in der Tankstelle präsentiert. Peter Fischer liest Auszüge aus einem autobiographischen Text von Arno Stern über die Zeit der Flucht und Verfolgung in den Jahren 1933-45. Ria Bredemeyer liest Gedichte von Selma Meernbaum-Eisinger, die mit nur 18 Jahren 1942 in einem ukrainischen Arbeitslager starb. Aus den Erinnerungen Arno Sterns ergibt sich die Auswahl der Musikstücke: Bérengère Boulair - Violine, Ninon Gloger - Klavier, und Daniel Sorour - Cello spielen Musik von Ludwig van Beethoven, Victor Antonin Dvořák, Franz Schubert und Victor Ullmann.

 

Präsentiert werden Kunst und Kunsthandwerk von Künstlerinnen und Künstlern des Defacto-Vereins, von 16 bis 19 Uhr, zum  Staunen, zum sich-daran-Freuen und vielleicht auch Kaufen. Daneben: Schmalzbrote, Kuchen, am Tresen Weihnachtspunsch und anderes zum Trinken, auf der Freifläche noch die Feuerschale - die vorweihnachtliche Atmosphäre wird sicher nicht zu kurz kommen.

Nachtrag: Es war für alle ein schönes Erkebnis. Danke an alle Stifter und Spender!

Am Sonntag, den 1.12. lädt Defacto wieder Menschen ein, die am Rand der Gesellschaft leben oder keinen ständigen Wohnsitz haben. Bei alkoholfreiem Punsch, Kaffee, Gebäck und Kuchen soll über Kunst gesprochen werden auch und über Anderes – einfach was sich so ergibt. Die vorab eingeladenen Gäste werden auch kleine Päckchen erhalten. Falls jemand etwas beitragen möchte: Am 27.11. werden gerne in der Kunsttankstelle ab 18 Uhr kleine Pakete entgegen genommen: Größe ca. ½ Schuhkarton, als Inhalt z. B. Socken, Mütze, Handschuhe, Kerze, Tabak, ein kleiner Weihnachtsschmuck, Süßigkeiten (nichts schnell verderbliches) und ein Weihnachtsgruß. Für den 1. 12. sind dann ein gemütliches Zusammensitzen und interessante Gespräche zwischen Besuchern und Vereinsmitgliedern zu erwarten.

Bei der Musik von Drunken Angel verweben sich Americana, Blues, Appalachian Folk, Cajun und Country Soul zu einer faszinierenden musikalischen Melange. Beim aktuellen Programm treffen Eigenkompositionen auf schon bestehende Blues- & Ragtime-Kleinode der 1920/30er Jahre, die im neuen Arrangement noch einmal den speziellen „Drunken Angel“ Touch erhalten. Die Sound-Klammer bildet die Instrumentierung der Songs durch Tilo Strauß‘ countryesquem Slidespiel auf seiner Weissenborn-Gitarre und Frank Högners Gitarrenpicking-Technik sowie dem ausdrucksstarken Gesang der beiden. Ergänzend kommen Harmonium, Banjo, Mandoline und anderes Instrumentarium zum Einsatz.

Beginn 20 Uhr, Eintritt € 10. Nur Abendkasse.

Das letzte mal tagten sie in der Kunsttankstelle am 19. Juli: Der Raum war überfüllt, es mussten Besucher abgewiesen werden. Jetzt sollen alle am 8.11. nochmal eine Chance haben.

 

Die beiden Moderatoren  Herr Gottstein und Herr Dworak begrüßen wie üblich ganz besondere, außergewöhnliche, stinknormale, begeisternde, begeisterte, talentierte, manchmal wahnsinnige aber niemals langweilige Künstler aller möglichen Sparten und auch Rampensäue, welche das „Kapitalistenschwein des Abends“ werden wollen! Wie gewohnt belohnt das spendable Publikum die jeweiligen Leistungen vermittels Geldeinwurf in bereitgestellte Sparschweine und kürt somit das „Kapitalistenschwein des Abends“.

 

KUNST GEGEN BARES ist die Wundertüte der offenen Bühnen – denn weder Publikum noch Moderatoren wissen so ganz genau, was der Abend für sie bereit hält… Wie es im Juli aussah ist einem kurzen Video auf Facebook zu entnehmen.

 

Wer mehr Infos braucht oder gar auftreten will kann sich gerne via Facebook (Kunst gegen Bares Lübeck) oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Der Eintritt wird wieder 7 Euro betragen.

Alma Rosé wurde 1906 in Wien geboren und wuchs dort in einer Musikerfamilie auf. In den zwanziger Jahren war sie eine angesehene Geigerin und die Leiterin eines von ihr gegründeten Frauenorchesters. Mit dem Anschluss Österreichs an das 3. Reich wendete sich ihr Schicksal und sie flüchtete mit ihrem Vater nach London. Aus Geldnot heraus nahm sie jedoch noch ein Engagement in den Niederlanden an und verpasste die rechtzeitige Rückkehr nach England. Ein Fluchtversuch endete in Frankreich, sie wurde in das KZ Auschwitz-Birkenau verschleppt. Sie entkam zunächst dem Tod, weil man sie als Musikerin erkannte und ihr die Aufgabe erteilte, das weibliche Lagerorchester zu leiten. Auf diese Weise gelang es ihr, etlichen anderen Frauen das Leben zu retten. Sie selbst starb jedoch 1944 an den Folgen einer Lebensmittelvergiftung.

 

Die Ausstellung zeigt 18 großformatige Tuschezeichnungen von Michaela Berning-Tournier, die das Leben der Musikerin wiedergeben. 

 

Die Vernissage fand statt am Samstag, den 9. November. Die weiteren Öffnungszeiten bis zum 24. November sind Do.-Fr. 14-18 Uhr und Sa.-So. 11-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die in Kroatien geborene Jana Maria Meyer zeigt Werke aus verschiedenen Schaffensjahren. Primär werden Photos von Menschen in Alltagssituationen und im Weiteren  geschweißte Skulpturen präsentiert. Eine Installation widmet sich der Migration ihrer Familie im Jahre 1958 nach Deutschland.

Ziel ihrer Arbeiten ist, Menschen in den künstlerischen Prozess mit einzubeziehen und zu aktivieren, sich für ein würdiges Leben einzusetzen. Für Meyer hat Kunst eine gesellschaftspolitische Aufgabe und sollte dafür Risiken eingehen. Was meinen Sie?

Die Vernissage war am Sonntag, den 20. Oktober um 16 Uhr. Seitdem ist die Ausstellung täglich bis zum 31.10. von 14-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Am Sonntag, den  27.10. findet ab 12 Uhr einen Frühschoppen statt mit der ‚Band ohne Bass‘.

Ein Theaterstück von Brian McAvera mit Dafne-Maria Fiedler und Barbara Geiger, Regie Barbara Geiger.

Acht Frauen, Musen, Geliebte und Ehefrauen Picassos, erzählen von ihrer Zeit mit dem großen Künstler, authentisch, charmant und eindringlich. Sie lassen die Zeit, die Kunst und das Leben Picassos lebendig werden und beschreiben ihre Erlebnisse, Gefühle und Erfahrungen an der Seite des Meisters.. Die Schauspielerinnen verwandeln sich auf der Bühne in diese Frauen, allesamt einzigartig, allesamt überraschend. Auf diesem Spaziergang durch das 20. Jahrhundert tauchen bekannte Motive aus Picassos Werken auf. Die Kulturgeschichte dieser Zeit wird hautnah auf der Bühne erlebt. Im Anschluss können Zuschauer als aktive Teilnehmer der fiktiven Pressekonferenz jede Muse befragen - Sie werden informative und teilweise auch überraschende Antworten erhalten.

Teil 1 am Do. den 10.10.: Fernande Oliver, Eva Gouel, Gaby Lespinasse und Olga Kokhlova. Teil 2 am Fr. den 11.10.: Marie-Thérèse Walter, Dora Maar, Françoise Gilot und Jacqueline Roque.

Beginn immer um 19:30 Uhr. Eintritt für eine einzelne Vorstellung 16 €, ermäßigt 8 €, für beide Tage: 25 €, ermäßigt 8 €.  Es können auch Karten resrviert werden über www.picassos-frauen.de.

Die Lübecker Malerin und Bildhauerin Iris Frahm, die unterschiedliche Techniken u.a. bei Marianne Brand, Gerhard Backschat, Sven Schöning und Claus Görtz gelernt hat, zeigt in ihrer neuen Ausstellung mit dem programmatischen Titel „Facetten des Lebens“ vorwiegend Arbeiten aus diesem und dem letzten Jahr. In ihnen widmet sie sich dem Leben und den verschiedenen Sichtweisen. Sie verfremdet vorgegebene Motive, lässt sie unfertig aussehen, setzt ihnen Grenzen entgegen, die das Motiv anders erscheinen lassen.

Ihre Werke sind auf Leinwand, Pressholz und Papier gearbeitet. Sie sind mit Acryl und Collagen hergestellt. Die farblich kraftvollen, teils zart, teils großformatig gestalteten Medien sind recht unterschiedlich. Skulpturen aus Gips und Ton ergänzen die Bilderwelt. Aufgrund verschiedener Materialien und Darstellungsarten spannt sich ein Bogen, der zu einer Reise durch die Vielfalt des Lebens und zu freier Inspiration einlädt.

Die Vernissage ist am 15. September um 16 Uhr. Die weiteren Öffnungszeiten bis zum 22.09. sind Do. bis Sa. 15 - 18 Uhr und So. 11 - 16 Uhr, der Eintritt ist frei.

In den Garagen und im Garagenhof, in der Ausstellungshalle und auf der Freifläche an der Trave gibt es ab 18 Uhr wieder vieles zu sehen und auch etwas zu erleben. Schauen Sie, wie wir das Inside / Outside' umsetzen!  Gemaltes zum Anschauen, Skulpturen, Fotografien, Foto-Video-Show, mit dem Malen eines gemeinsamen Bildes, mit der Gestaltung von Wimpel-Wünschen für die Tankstelle, auch Künstler in Aktion, Tresenverkauf, Suppenausschank, Sabrina Peters und ihre Göttinnenshow, Ziegelstein- und Weinverkauf, Feuershow sowie am Abend wieder die Feuerschale am Wasser.

Eine Ausstellung von Schwester Veronika Scharnberg OSB aus der Benediktinerabtei Burg Dinklage, 1. – 8. September

Veronika Scharnberg ist ausgebildete Grafikerin. Sie besitzt eine wunderbare Gestaltungsgabe und die Fähigkeit, religiöse oder weltliche Bilder auf kleinsten Raum – hier auf die Wölbung einer Kerze -  zu applizieren.  Ebenso vielschichtig ist ihre Gestaltung großflächiger Wachsbilder, deren Dreidimensionalität und Farbigkeit große Strahlkraft besitzen. Ihre Aquarelle und Zeichnungen besitzen eine starke Individualität und enorme farbige Lebendigkeit, die aus einer religiösen Herkunft in abstrakte Perspektiven weisen können. Bekannt ist in Lübeck die von der Künstlerin für die Seligsprechung der vier Märtyrer gestaltete Viererkerze in der Krypta der Herz–Jesu–Kirche in der Parade. Durch die Hand der Künstlerin entfalten sich aus Kerzen und Wachs facettenreiche und ausdrucksstarke Kunstwerke.

Die Vernissage ist am 1.September 19.00 Uhr. Geöffnet ist danach täglich von 14 - 18 Uhr, am 8. September ist die Finissage um 17.00 Uhr.

Über die Ausstellung erschien auch ein Artikel in den Lübecker Nachrichten.

Die finnische Künstlerin Jonna Vinha aus Varkaus arbeitet schwerpunktmäßig mit und für die Umwelt. Für sie ist 'Umweltkunst' ein konkreter Weg, um die Natur zu erhöhen und ihre Umgebung auf eine neue Art zu beeinflussen. Licht und Natur inspirieren sie gleichermaßen. Jonna Vinha gestaltet in der Natur Vorgefundenes künstlerisch um und überrascht Spaziergänger mit ihren Kunstwerken, die sie in die Natur integriert.

So wird sie in der Kunsttankstelle die Äste eines abgestorbenen Baumes zu bunten Stiften umgestalten. Das auf diese Weise entstehende Kunstwerk „Colour Pencils“ wird Kreativität, Freude und Farbigkeit ausdrücken. Die verwandelten Äste zeigen, wie wichtig Kreativität ist, in ihrer Auswirkung auf alles in unserem täglichen Leben.

Dieses Thema wird sie noch in der Ausstellungshalle durch eine Installation erweitern. Zu ihren Ausdrucksformen gehören ebenfalls Gesang und lyrische Texte.

Die Vernissage ist am Freitag, den 2. August 2019 um 19 Uhr, zu sehen ist dann ihre Ausstellung. Der Eintritt ist frei. Am folgenden Tag beginnt sie mit der Umwandlung des Baums. Die regulären Öffnungszeiten sind dann Sa/So  11-16 Uhr und Do/Fr 15 bis 18 Uhr.

Am Freitag, den 9. August gibt es ab 19 Uhr einen zweiten Abend mit Musik: Jonna Vinha - Keyboard und Gesang, Elisabeth Oltzen - Flöte, Monika Döring - Gitarre, Johannes Lenz - Klavier.

Die KUNST GEGEN BARES LÜBECK feiert ihre 100te Veranstaltung mit einer ganz besonderen Ausgabe in der Kunsttankstelle am 19.7.2019 um 20 Uhr.

Nicht nur, dass Herr Gottstein und Herr Dworak dem speziellen Anlass entsprechend nostalgisch werden – natürlich erwarten Sie auch wieder überraschende, meistens spannende, begeisternde, abwechslungsreiche, manchmal wahnsinnige aber niemals langweilige Künstlerinnen und Künstler. Zur Feier des Tages haben die Moderatoren in der Hauptsache ehemalige ‚Kapitalistenschweine‘ eingeladen – fest zugesagt hat bereits der sagenhafte Otto Puttel, Comedian, lebendes Bühnenbild und Gesamtkunstwerk aus Hamburg! Wer sonst noch kommt? Das erfährt man bei dieser Wundertüte unter den offenen Bühnen natürlich wieder erst in der letzten Minute.  Und: Angst um Ihre Wertsachen müssen sie bei dieser Kleinkunst-Show nicht haben.

Freitag, 19. Juli um 20 Uhr, Eintritt: 7 Euro, Moderation: Laurenz Gottstein & Carsten Dworak. Und hier einige Bilder von der Veranstaltung:

Die großformatigen ausdrucksstarken Bilder des in Preetz geborenen Malers Bastian Kähler ziehen den Betrachter durch eine kräftige Farbgebung in sich hinein. Sie polarisieren und regen zum Nachdenken an. Seine Ölbilder spiegeln auffällige Aspekte unserer Gesellschaft wider. Mit Werken wie "Meerjungfrau“, das auf die bewusste Zerstörung der Welt verweist, oder „Geier-Gier“, das Mechanismen unserer Wegwerfgesellschaft thematisiert, werden Untiefen des alltäglichen Geschehens deutlich.

Mehr zu seiner Person finden Sie auf seiner Website.

Die Vernissage war am Freitag, den 28. Juni. Die weiteren Öffnungszeiten bis zum 7. Juli sind Do bis Sa 15-18 Uhr und So 11-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Das Lübecker Jazztrio "trioPLUS" gastiert mit einem außergewöhnlichen Programm mit dem Titel "Floating The Trave River". Das Konzert beginnt im 20 Uhr und endet gegen 22.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 € und ermäßigt 8 €.

Das Gastspiel von trioPLUS bildet an diesem Abend den musikalischen Rahmen für die laufende Ausstellung mit Ölgemälden von ChrisTine Löwa mit dem Titel "Viel Meer und mehr". trioPLUS wird sich auf intensiv-experimentelle Weise von den Bildern inspirieren lassen und aktuell-zeitgenössische Zusammen-Spiel-Weisen ausloten - gleichsam ein "Floaten" mit dem Bild der vorbeifließenden Trave.

"trioPLUS" spielt an diesem Abend in der Besetzung Peter Ortmann, Klavier und Florian Galow, Kontrabaß sowie als Gastsolist Olaf Koep, Percussion und Electronics.

Hier noch ausführlicher zu der Laufbahn der Künstler

Gastsolist Olaf Koep begann das Schlagzeugspiel im Alter von 12 Jahren an der Rendsburger Musikschule bei Sönke Hermannsen. Gegen Ende seiner Schulzeit war er Mitglied im Landesjugendorchester Schleswig-Holstein, spielte aber auch in verschiedenen Rock- und Jazzformationen. Nach dem Abitur folgte das Schlagzeugstudium an der Hamburger Musikhochschule bei Prof. Joachim Winkler und an der Lübecker Musikhochschule bei Massimo Drechsler und Olaf Kirchhoff. In dieser Zeit wirkte Olaf Koep als Aushilfe an der Hamburgischen Staatsoper, bei den Hamburger Symphonikern, dem Radiosinfonieorchester Prag und der Hamburger Camerata mit. Meisterkurse bei L.H. Stevens und Prof. Peter Sadlo in Salzburg und Weimar sowie Praktika in den städtischen Orchestern von Bremerhaven und Lübeck, sowie ein Schulmusikstudium in Lübeck rundeten seine Ausbildung ab.

Schon vor seinem Studium beschäftigte sich Olaf Koep intensiv mit außereuropäischen Schlaginstrumenten, besonders mit der westafrikanischen Djembé. Weitere Instrumente wie die arabische Darabuka, der Berimbao aus Brasilien, die Mbira aus Afrika und der irische Bodhran standen ebenfalls im Mittelpunkt seines Interesses. All diese ethnischen Instrumente, wie auch das indische Tablaspiel lernte Olaf Koep zum größten Teil autodidaktisch. Zurzeit spielt er außerdem noch in der Irish-Folkrock Band „Glenfiddle“,mit der er im In-und Ausland unterwegs ist. Hinzu kommen regelmäßige Einsätze in den Orchestern von Schwerin und Bremerhaven, als auch am Theater Lübeck, dem Thalia Theater Hamburg, dem Ernst-Deutsch Theater, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Percussion Ensemble Elbtonal.

Peter Ortmann, Klavier, lebt seit 2013 in Lübeck, war bis März 2012 künstlerischer Geschäftsführer des Deutschen Musikrates und dort u.a. mit der Projektleitung des Bundesjazzorchesters und der Bundesbegegnung "Jugend jazzt" betraut. Er unterrichtete an Universitäten, Musikschulen und bei Jazzkursen und spielte in verschiedenen Jazzformationen. Er ist Mitbegründer des Jazzpool Lübeck e.V. im Jahr 2013, des Förderverein Jazz Hansestadt Lübeck e.V.  und  hat u.a. die Projekte "Hanse Jazz Connection" und "Peter Herbolzheimer Tribute Band" ins Leben gerufen. Mit dem Kontrabassisten Florian Galow und dem Schlagzeuger Oliver Sonntag gegründete er 2015 die Formation "trioPLUS", die insbesondere durch die Konzertreihe "trioPLUS trifft Europas Jazz Legenden" einem überregionalen Publikum bekannt geworden ist. Die Reihe findet 2019 und 2020 mit den Gastsolisten Uschi Brüning und Phil Minton im Lübecker St. Annen Museum eine Fortsetzung.

Florian Galow, Kontrabass, studierte an den Musikhochschulen in Freiburg und Karlsruhe. Unter seinen bisherigen Lehrern sind insbesondere Barre Phillips, Ray Brown, Daryl Jones und Niels Henning Orsted-Pedersen hervor zu heben. Er hat im angesehenen Freiburger Barockorchester mitgewirkt und ebenso im renommierten Ensemble Modern. Er kann darüber hinaus auf die Zusammenarbeit mit Thomas D der Fantastischen Vier, mit Casper Brötzmann und Clueso zurückblicken. Mit Karl Berger, Jasper van't Hof, Charlie Mariano, Rabin abou Khalil und Marilyn Mazur stand er gemeinsam auf der Bühne.

Für weitere Informationen und Impressum: trioPLUS, c/o Dr. Peter Ortmann, Hüxtertorallee 45, 23564 Lübeck, Tel. 0151 61 223 660, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!https://www.peter-ortmann-jazz.de/  Fotos: Olaf Malzahn

Wir freuen uns,  sind dankbar und wollen feiern: die Bürgerschaft hat am 23.05. beschlossen, dass Defacto Art die Gebäude in der Wallstraße 3-5 erwerben und das Gelände in Erbpacht übernehmen darf.  Ein großer Schritt vorwärts, um das Projekt der Kunsttankstelle auch formal auf solide Beine zu stellen! Und nach einer Vertragsunterzeichnung können wir dann auch mit den weiteren Schritten zur Fortentwicklung beginnen: Der Sanierung und dem Ausbau der Garagen zu Ateliers und der Fortentwicklung der Halle zu einem schönen Ausstellungs- und Veranstaltungsraum.

Das haben wir gefeiert!  Mit vielen Gästen, mit neuen Ausstellungsstücken der Defacto-Mitglieder, mit Musik, Vorführungen, leckerem Essen, einem Zusammensitzen auf der Trave-Wiese und mit ein paar Worten prominenter Besucher.

Fotos von der Veranstaltung:

...und ein kurzes Video

Guldner befasst sich als Maler und als Naturwissenschaftler mit dem Thema Zeit als eine Funktion bewegter Materie. Zur Darstellung und Dokumentation lässt er auf seinen großformatigen Leinwänden - mit meist figürlichen Darstellungen mit Symbolcharakter aus der Mensch- und Tierwelt - flüssige Farbe aus Farbflecken fließen. Er nennt sie „Flow Patches“ (Panta Rhei). Für ihn ist Zeit nichts anderes als bewegte Materie, denn ohne bewegte Materie gibt es keine Zeit. Es soll auch die bewusste Wahrnehmung von Materie die Herkunft aus dem Nicht-Materiellen einschließen. Seine „Flow Patches“ können als Raum-Zeitsymbole gesehen werden.

Es soll auch das großformatige Tryptichon „Climate Crocodiles“ wachrütteln und bewusst machen, dass in einer erheblich erwärmten und durch Klimakatastrophen zerstörten Natur  die Würde des Menschen schwerlich generell realisierbar ist. Das humanste und komfortabelste Sozialsystem wird  sich in einer zerstörten Natur niemals aufrechterhalten lassen.

Die Vernissage ist am Freitag, den 4. Oktober 2019 um 19 Uhr. Die weiteren Öffnungszeiten bis zum 18. Oktober sind Do. bis So. 14-19 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

Passat, LISA, Steilküste, Strand, Rapsfelder bis zum Horizont, die Ostsee, das weite Himmelsmeer und die Kinder am Strand, spielend und versunken – das sind die Motive, die die Künstlerin ChrisTine Löwa aus Travemünde bewegen und nicht mehr loslassen.

Die typischen Farben des Lichts am Meer, die unverwechselbare Natur und die ganz speziellen Stimmungen zeigen ihre Ölgemälde: mal zart, mal expressiv, farbenfroh und lebensbejahend unter dem Motto: Es ist schön, am Meer zu sein.

Mehr Bilder von ihr zeigt sie auf Kunstnet.

Die Ausstellung ist geöffnet ab Dienstag, den 18.6. um 11 Uhr. Um 18 Uhr desselben Tages findet die Vernissage statt. Die Aussstellung geht bis zum 23.06. Die Öffnungszeiten sind Mittwoch 11-18 Uhr, Do./Fr. 15-18 Uhr und Sa./So. 11-16 Uhr.

Die Künstler der Ateliergemeinschaft DaunTown aus Ostwestfalen zeigen Arbeiten aus ihrem aktuellen Schaffen. 

 

Am Ortsrand von Borgholzhausen, einem verwunschen wirkenden Ort zwischen Bielefeld und Münster, haben die sieben Künstler/innnen in einer ehemaligen Daunenfedernfabrik eine Ateliergemeinschaft etabliert. 

 

So unterschiedlich wie die Arbeitsmethoden und Ansätze der Künstler sind auch die Themen selbst. Das Spektrum reicht von Mythologie über den Schein des Schönen bis hin zur Landschaft und zu Alltagsdiversitäten.

 

Gezeigt werden Arbeiten von Annie Fischer (Objekte), Beate Freier-Bongaertz (Zeichnung), Susanne Kinski (Mixed Media), Wolfgang Meluhn (Malerei), Matthias Poltrock (Malerei), Jörg Spätig (Skulptur), Michael Strauß (Skulptur),  

Weiteres ist  auf ihrer Website zu erfahren,

 

Die Eröffnung ist am 30. Mai um 19 Uhr. Bis zum 16.6. ist die Ausstellung immer Do/Fr 15 bis 18 Uhr, Sa/So 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Slam A Rama und assembleART rufen zu den Schleswig-Holstein Poetry Slam Meisterschaften 2018 in die Kunsttankstelle.

Einmal im Jahr kämpfen die besten Bühnendichter, Performancepoeten und Rampensäue des Landes Schleswig-Holstein um den Titel des Landesmeisters bzw. der Landesmeisterin des Poetry Slam. Der Sieger des Einzelwettbewerbs vertritt Schleswig-Holstein in diesem Jahr bei den deutschsprachigen Meisterschaften des Poetry Slams in Berlin. 

Beim Lübecker Halbfinal Slam werden zehn der besten Slam Poeten*innen des Landes an den Start gehen: Armin Sengbusch (Hamburg), Björn Katzur (Kiel), Anni Greve (Kiel), Stefan Schwarck (Kiel),Tom Toxic (Kiel), Selina Seemann (Kiel), Hannes Maasz (Hamburg), Khaaro (Hamburg) , Carina Hansen (Kiel), Gen (Lübeck).

Termin also Freitag, 07. Juni 2019, Kunsttankstelle Lübeck, Wallstraße 3-5, 23560 Lübeck. Einlass 19 Uhr, Showstart 19:30 Uhr.

Eintritt Schüler / Studenten € 8, sonst € 10,00. Vorverkauf: Buchhandlung Makulatur, Hüxstr. 87, außerdem Abendkasse in der Kunsttankstelle.

Das frei improvisierende Jazz-Ensemble „Kollektiv N“ beginnt seine diesjährige Gastspielreise durch Mecklenburg-Vorpomme­rn in Lübeck und hat dafür die NDR-Orchesterförderu­ng gewonnen. Start ist in der Kunsttankstelle am Donnerstag, 23. Mai. Das Konzert beginnt um 20 Uhr.

Einer der herausragenden Solisten an diesem Abend ist der Klarinettist Theo Jörgensmann, gebürtig aus Bottrop und Preisträger des „Jazz Pott“, der alljährlich von der Stadt Essen vergeben wird. „Einer der deutschen Jazz-Solisten von internationalem Rang“, hieß es in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; und „weiter ist kaum einer“, meinte die Frankfurter Rundschau.

Der Lübecker Fotograf Dieter Dankert-Peng zeigt aus diesem Anlass eine Auswahl von großformatigen Jazzfotografien, die er bei vielen Jazzkonzerten in der Hansestadt aufgenommen hat.

Kollektiv „N“ spielt zum Ende einer Ausstellung der Thomas-Mann-Schule, in der Ergebnisse von Kunstprojekten von Schülerinnen und Schülern gezeigt werden.

Mehr zum 'Kollektiv N' erfahren Sie auf dessen Website.

Termin: Donnerstag, 23. Mai 2019, 20:00 Uhr, Eintritt: 12/8 €.

In der ehemaligen Werkstatthalle der Kunsttankstelle sind vom 11. bis zum 26. Mai ausgewählte Exponate des Ästhetischen Profils der Abschlussklasse der Thomas-Mann-Schule zu sehen. Gezeigt werden diverse Kunstformen - von Porträtplastiken über Ölporträts bis hin zu Aquarellen, Zeichnungen, Fotografien sowie postmoderne Arbeiten von 20 Schülern - alles ausdrucksstarke Arbeiten, die eine intensive Beschäftigung mit dem Thema und schon viel künstlerisches Geschick zeigen!             

Die Ausstellung geht bis zum 26.05. Die Öffnungszeiten sind Do./Fr. 15 - 18 Uhr und Sa./So. 11 - 18 Uhr.

Fotos von der Eröffnung 11.05.:

Die zwei Tage der offenen Ateliers, organisiert von der Gemeinschaft Lübecker Künstler in Kooperation mit dem Kulturbüro der Hansestadt Lübeck, haben schon Tradition. Am 04. und 05. Mai ist es wieder so weit.  Von 12 bis 18 Uhr öffnen 26 Ateliers ihre Türen und zeigen Malerie, Collagen, Skulpturen, Fotografien, Grafiken und mehr. In der Kunsttankstelle läuft dann noch die Ausstellung von Gitesh Klatt, aber außerdem zeigen 12 Defacto-Mitglieder ihre Arbeiten in und vor den Ateliergaragen. Die Freifläche an der Trave wird eine Gelegenheit zum Zusammensitzen in gemütlicher Atmosphäre bieten. Zu allem herzlich willkommen!

Eine Übersicht über alle Lübecker Teilnehmer bietet das Faltblatt.

Gitesh Klatt zeigt Kunstwerke von 1971 bis 2019 - frühe Zeichnungen aus den 1970 er Jahren, Acrylbilder, Fühlbilder, Fotokunst- Bildobjekte, Collagen, Skulpturen sowie zwei Installationen laden zum Betrachten und Mitmachen ein.

Als leidenschaftlicher Autodidakt und strukturierter Querdenker konnte er trotz jahrzehntelanger professioneller Arbeit im Medienbereich immer wieder den Weg zur freien Kunst finden. Seit 2009 arbeitet er mit ungewöhnlichen Materialien wie Rettungsdecken, Schuhleisten, Holz, Blumendraht, PET Plastikflaschen, Uhren, Plastikspielzeug und Frischhaltefolie, aber die Medien sind auch immer dabei.

Seine Peaceful-Moments Installation wird bei der Vernissage zu neuem Leben erweckt, der Musiker Mr. Beck wird hierzu einen Klangteppich zaubern. Die Peaceful Moments Installation ermöglicht auch ein Mitmachen der einzelnen Besucherinnen und Besucher.

Die Vernissage war am 26.4. um 19:00 Uhr. Die Ausstellung geht dann bis zum 09.05. Die weiteren Öffnungszeiten sind Do. und Fr. 15:00 bis 18:00 Uhr, Sa. und So. 11:00 bis 16:00 Uhr.

Hierzu erschien auch ein Beitrag auf Unser Lübeck und in den Lübecker Nachrichten.